Meine Lieben,
wir hatten doch tatsächlich letzte Woche bei strahlendem Sonnenschein über 20°
...und das im Februar...
Das war Frühlingsfeeling pur - aber auch Grund um sehr nachdenklich zu sein...
Wo wird das noch alles hinführen...?!
Die fünfzehnjährige Schwedin Greta Thunberg zeigt uns allen, was zu tun ist.
Sie demonstriert mittlerweile mit vielen,vielen Schülerinnen und Schülern
auch für ein Recht auf eine Zukunft, eine lebenswerte Zukunft für all unsere Kinder
und Kindeskinder.
Gut so!... und... Weiter so! kann ich da nur sagen.
Greta ist das Gesicht
einer Generation, der die Erwachsenen die Zukunft stehlen,
weil sie nichts (oder deutlich viel zu wenig - so meine Überzeugung!) gegen
den Klimawandel tun, so die Ansicht des jungen und mutigen Mädchens.
Und diese Folgen des Klimawandels zeigen sich bereits heute so deutlich, dass SchülerInnen weltweit Thunbergs Aufruf zum Schulstreik am Freitag folgen. Auch hier bei uns im Saarland gingen schon wiederholt hunderte junger Menschen auf die Straße um ihre Rechte
für eine Zukunft anzumahnen.
für eine Zukunft anzumahnen.
Ihr kennt sicher alle folgendes Zitat: "Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen." Will heißen, wir sollten mit unserer einen Erde so umgehen, dass auch die Generationen nach uns noch ein lebens- und liebenswertes Leben auf ihr führen können.
Greta Thunberg redete den Delegierten bei der UN-Konferenz in Kattowitz ins Gewissen: „Vielleicht fragen mich meine Kinder einmal nach EUCH.
Vielleicht werden sie wissen wollen,
warum IHR
nichts unternommen habt, als noch Zeit dafür war“,
sagte sie vor dem Plenum.
„Wir alle stehen vor einer existenziellen Bedrohung. Wir sind mitten im
sechsten Massenaussterben mit bis zu 200 Arten, die jeden Tag
ausgelöscht werden“, sagte sie weiter bei der Klimakonferenz im kleineren Kreis
bei einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres.
Ist es nicht ein Armutszeugnis für uns Erwachsene, dass ein so jungen Mädchen,
fast noch ein Kind, uns an unsere Verantwortung, an unsere Pflichten erinnern muss?!!!
Stecken wir den Kopf aus lauter Bequemlichkeit so tief in den Sand,
dass wir den Blick für das Wesentliche verloren haben?
"Ach, was soll denn ich alleine schon tun? Ich kann sowieso nichts ausrichten!
Ich werde die Welt nicht verändern!"
So oder so ähnlich begegnen mir immer wieder die Aussagen Vieler, wenn ich so strittige Themen wie den Klimaschutz, die so dringend notwendige und längst überfällige Agrarwende,
den Umgang mit unserer Nahrung und mit unseren Ressourcen...
oder mit der Tierhaltung = billiges Fleisch um jeden Preis...
den Umgang mit unserer Nahrung und mit unseren Ressourcen...
oder mit der Tierhaltung = billiges Fleisch um jeden Preis...
und so manches mehr anspreche...

Es macht mich traurig und manchmal auch wütend, oder ich bin fast am Verzweifeln, wenn ich mir
all die "Baustellen" so ganz bewusst mache, die wir unseren Kindern hinterlassen...
Und dann denke ich wieder an ein Zitat aus Afrika:
"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt
verändern."
"Lasst uns endlich ganz
konsequent damit beginnen!"
...oder für die Tapferen, die das
schon länger tun... "Lasst uns weitermachen!"
















