30. April 2018

Finden wir einen Weg als BloggerInnen mit der DSGVO umzugehen? Ich denke JA!


Meine Lieben,

ich habe viel recherchiert und die Hilfe der Bloggerinnen und Blogger untereinander ist wahrlich beispielhaft. Ich muss alle diese Ergebnisse noch zusammenstellen. Dafür habe ich meine geplante Wanderung am 1. Mai gecancelt.

Ich werde diesen Tag der DSGVO widmen, meinen Blog entsprechend ändern und Euch dann davon berichten. Vielleicht finden wir ja doch einen gemeinsamen Weg?!!

Ich selbst wäre sehr froh, wenn wir uns auch weiterhin austauschen, gegenseitig inspirieren und auch künftig einfach nur viel Freude an all den großartigen Bildern und Gedanken auf Euren wundervollen Blogs haben könnten.





Und jetzt habe ich einiges nachzuholen. Ich hatte in letzter Zeit ganz unglaublich viel zu tun und dann war auch irgendwie die Luft raus...Ich glaube Vielen von Euch erging es ähnlich...
Aber jetzt darf ich eine Gewinnerin bekannt geben! Ihr erinnert Euch?! Am 31. März, meinem

      

2. Blog-Geburtstag gab es etwas zu gewinnen. Es handelt sich um dieses kleine Gewächshaus.


Und die Gewinnerin ist Angelface!!!


Meinen herzlichstens Glückwunsch, liebe Angelface!!!


Jetzt brauche ich nur noch Deinen vollständigen Namen und Deine Adresse,
damit ich Dein Gewinner-Gewächshäuschen zu Dir auf den Weg bringen kann!



Punkt 2: Hier erreichte mich öfter die Frage, warum eigentlich richtig gut aussehende Frühjahrsblüher, die wir vor lauter Ungeduld bereits im Haus gehalten haben, später, wenn wir sie ins Beet setzen, so selten wirklich etwas werden...
Das kann viele Gründe haben. Da mir aber immer wieder versichert wurde, dass sowohl die Auspflanzung in den Garten und auch alle Pflegemaßnahmen wirklich optimal erfolgt seien, 
bleibt ein wichtiger Punkt unberücksichtigt:

Eure neu erworbenen Blütenschätze stehen schon ziemlich lange im Verkauf und haben ihre feinen Würzelchen bereits aus den Wasserabzugslöchern des Topfes wachsen lassen. 
Es hat sich mitunter ein regelrechter „Wurzelteller“ außerhalb des Pflanztopfes gebildet.



Diesen gilt es zunächst vollkommen zu entfernen. Anders bekommt Ihr die Pflanze auch gar 
nicht aus dem Topf…



 Wenn Ihr  dieselbe nun ausgetopft in Händen haltet, kann es weiter sein, dass Ihr erkennen müsst,
dass sich ein ganz dichtes Wurzelgeflecht  an dem Innern der Topfwand und am Boden gebildet hat.Was Ihr hier so weiß sehen könnt, ist nichts anderes als dieses dichte Wurzelgeflecht.




Reißt dieses Geflecht zumindest am Boden am besten mit den Händen ab.
 




Der untere Teil des Topfballens sollte dann ungefähr so, wie hier auf dem Bild, aussehen.

Die feinen Haarwürzelchen liegen wieder frei und können sich nun in der neuen Umgebung (in gut vorbereiteter Erde im Kübel, Kasten oder Beet) wunderbar weiter entwickeln. Und sie sind vor allem in der Lage genügend pflanzenverfügbare Nahrung aufnehmen. 

Anders sieht es aus, wenn Ihr dieses dichte Geflecht belassen würdet. Es ist einem Filz sehr ähnlich. Und diejenigen von Euch, die schon selbst einmal gefilzt haben, oder Filzjacken  und Filzpantoffel ihr Eigen nennen, wissen nur zu gut, wie dicht dieses Gewebe ist. 
Die feinen Würzelchen sind in diesem Geflecht regelrecht „gefangen“ und schaffen es oftmals nicht oder zu spät, neue Wurzelspitzen in die neue Erde zu treiben.  Das wiederum bedeutet, die Nahrungsaufnahme funktioniert nur sehr gehemmt, und das erkennen wir dann leider oftmals am Verkümmern vormals wunderschöner Gewächse.

Ich kenne übrigens Gärtnereien, die solche Töpfe (oder richtiger deren Inhalt) auf dem betriebseigenen Kompost entsorgen. Als ich das das erste Mal sah, war ich entsetzt. Meine Nachfrage, warum das geschieht, hat man wie folgt beantwortet: „Unser Bestreben ist es, unseren Kunden jederzeit wirklich gute Ware zu verkaufen. Verfilzte Wurzelstöcke entsprechen nicht diesem unserem Anspruch.“  Ein wirklich hoher Anspruch - zum Wohle des Kunden und der Pflanzen!


                           Ich wünsche Euch einen wunderschönen, dauerhaften Blütenflor.




Komme ich nun zu Punkt 3. Ich darf wieder eine neue Followerin begrüßen. Es ist Margit.

Liebe Margit, ich heiße Dich

   
Fühle Dich wohl bei mir!




Mit einem Spruch von Kurt Tucholsky verabschiede ich mich für heute.

"Umwege erweitern die Ortskenntnis."


Ich beziehe das auch auf die neue europäische Datenschutzgrundverordnung
kurz DSGVO genannt.
Denn ich glaube, wir müssen eventuell ein paar Umwege gehen, um gesetzeskonform zu sein. Und dabei werden wir unsere Kenntnisse allemal deutlich erweitern!

Euch Allen, alles Liebe und bis spätestens Mittwoch!?!!
Ich zähle auf Euch!!!



Eure Heidi