12. September 2020

Farbgebung der Hortensien beeinflussen und dann diese herrlichen Herbstfarben "einfangen"

 

 Meine Lieben,

             wir haben zwar erst September, aber es ist dennoch die "goldene Herbstzeit" angebrochen.

Es ist eine Zeit von vielfach angenehmer Wärme und mildem Licht.

Und die Natur wird wieder zum großen Künstler mit ihrem herausragenden Farbenspiel.


Dieser kleine Hortensienstrauß ist ein wunderbares Beispiel dafür.


Ich liebe diese Blütendolden sehr! Egal ob frisch erblüht oder in warme Herbstfarben getaucht...sie beeindruckt mich immer wieder aufs Neue...


Und damit ich mich lange an ihnen erfreuen kann konserviere ich ihre Blüten. Das ist ganz einfach.

 

Eine Anleitung dazu findet Ihr hier.


                Dass Ihr die Farben der Hortensien beeinflussen könnt ist euch sicher bekannt!?                    Falls nicht, hier ein paar Tipps: Der pH-Wert des Bodens ist entscheident.


Es heißt also zuerst: den pH-Wert des Bodens messen! Wünscht Ihr rote Blüten, dann muss er im alkalischen Bereich liegen - im Mittel bei 6 oder sogar etwas darüber. Das erreicht Ihr mit Kalkgaben. Wollt Ihr hingegen zartrosa Blütenbälle, dann fügt Eurem Gießwasser etwas Essig hinzu. 

Aber Vorsicht - wird die Erde zu sauer, dann verfärbt sich Eure Hortensie nicht babyrosa sondern, bei entsprechendem Aluminiumgehalt des Subtrats, blau.         

       

Welche Farbe passt am besten in Euer grünes Reich?  Vielleicht dürfen wir ja mal so ganz vorwitzig in Euren Gärten nachschauen?! Das wärs doch!

 

Ich sende jetzt noch schnell meine kleine Herbstfreude  an niwibo,

an Sommerglück 

und an  Holunderblütchen.

 

 

Habt ein wunderschönes Wochenende - "tankt" ganz viel Freude, Glück und Kraft!

 

 

Alles Liebe

 

Eure Heidi





2. September 2020

Erste Herbstfreuden

 Meine Lieben,

              was leben wir doch in einer schnelllebigen Zeit!

Erst "gestern" haben wir alle unter der extremen Hitze gestöhnt und jetzt

klopft schon der Herbst an unsere Gartentür...

               

Und ER gehört zum Herbst - der Hopfen! Sicher wusstet Ihr, dass nur die weiblichen Pflanzen diese bildschönen zapfenartigen Früchte tragen.


Beim Bierbrauen sind sie unverzichtbar, aber der Hopfen ist auch eine ganz wunderbare Heilpflanze. Darüber werde ich in einem anderen Post berichten...


Heute zeige ich Euch, wie wunderbar man sie zu Dekorationszwecken nutzen kann.


Ein aus Hopfenfrüchten gebundener Kranz an der Tür von unserem Kotta...

Kotta? Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, schaut einfach hier und hier und hier 

und  hier  und vor allem HIER

 

Sieht schmuck aus...oder?

 

Ich mag Kränze so sehr, und da habe ich gleich noch einen kleinen gebunden...


          ...und ihn mit weiteren herbstlichen Accessoires aus dem Garten auf diesem Edelstahlteller                    mit Fuß "angerichtet"...


 Das ist Deko, die mein Mann mag - so ganz ohne Blütenstaub...


                    Dieses kleine paußbackige Zapfen-Männchen wollte auch unbedingt mit                          auf den Hammerschlag-Teller...


...und ohne Kerze ist eine Deko doch nicht wirklich komplett...oder?


Diese kleine Herbstfreude sende ich jetzt noch an niwibo

Der September läuft bei Ihr unter dem Motto: 




"Alles aus dem Herbstgarten."
 
Da kommt bestimmt eine ganze Menge zusammen...
Ich bin gespannt...


...und wünsche Euch ALLEN eine wunderschöne 1. Septemberwoche!



Alles Liebe


Eure Heidi



29. August 2020

Sommerblumen in einem alten Krug - passt!

 Meine Lieben,

heute habe ich es endlich wieder einmal geschafft meinen sommerlichen Blumenstrauß bei Holunderblütchen einzustellen

 

               Ich liebe Gladiolen...sie sind für mich eines der Sinnbilder des blühenden Sommers.



In diesem alten Krug gefällt mir der Strauß besonders.

 



               Ein paar Dahlien sind auch dabei...sie läuten schon ein klein wenig den Herbst ein...



Und dann habe ich noch einige blühende Wildkräuter dazugetan...

 


Hier kann man die heilende Schafgarbe gut erkennen...

 



                             ...und hier die wunderschönen Blütendolden der Wilden Möhre...





 Des Nachts - in Licht getaucht - dominiert dieser Strauß die ganze Küche...

 

     Oder was meint Ihr?

 

 Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende!

Mögt Ihr ALLE von den teilweise angekündigten Unwettern verschont bleiben!!! 

Ich drücke jedenfalls ganz fest die Daumen!

 

 

Alles Liebe

 

Eure Heidi

 

 

 

21. August 2020

Gleisend hell und sehr heiß - wie können wir uns schützen?


 Meine Lieben,

wie geht es Euch? Stöhnt auch Ihr unter dieser unglaublichen Hitze?  Das Wetter ist ja nicht deutschlandweit gleich - aber bei uns ist es heftig. Sengende Hitze und fast kein Niederschlag...         Mir tun die Landwirte unglaublich leid - wohin soll das noch führen?

Wir sind nicht nur in der Corona-Krise! Wir sind auch in der Klimakrise angekommen!!! Das lässt sich jetzt wohl von niemand mehr leugnen!

 

 

Was sind  wir so glücklich mit unseren Bäumen. Vor allem der alte riesengroße Walnussbaum spendet wunderbaren Schatten,

 

 

 aber dennoch, die Hitze ist verstörend und vielfach auch im Schatten draußen kaum zu ertragen,  zumal dann, wenn es dazu noch windstill ist.


     Heute Nacht war nach Expertenangaben bei uns die wohl heißeste Nacht dieses Jahres...                      Es war bereits nach 23.00 Uhr da hatten wir immer noch 30° im Freien...schrecklich...                    Kennt Ihr das - alles klebt...                                                                                                                                                          

Dabei fing diese Woche gar nicht schlecht an - ein kurzer Rückblick: 


 

 Anfangs hat es endlich bei uns geregnet!!! Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, aber ausreichend war es leider lange nicht!

 

 Einen Tag später versprach der Himmel wieder das heißersehnte Nass, aber wir bekamen nur ein paar Tropfen ab...

 

Und gestern, am Donnerstag war es dann schon wieder brütend heiß! Über 40° hatten  wir vor unserem Haus gemessen, wobei das Thermometer selbstverständlich im Schatten hing!

 

Die Böden hier bei uns sind sowas von staubtrocken! Die meisten Wiesenflächen beige-braun!            Die Bäume lassen sowohl Blätter als auch Früchte fallen...und die Blumen als auch der Salat oder das Gemüse  -  "sie alle hängen schlaff in den Seilen" oder sie sind verbrannt!   

Und das, obwohl ich soweit als möglich für zusätzliche Beschattung sorge...

 


...und stundenlang mit dem Schlauch und der Gießkanne unterwegs bin... 


Und heute soll die Temperatur wieder so hoch werden... Hoffentlich machen da nicht viele kreislaufschwache Menschen  - alte Menschen, kranke Menschen, gerade genesene Menschen          oder auch kleine Kinder - kreislaufmäßig schlapp!!!  Diese Gruppen sind nicht mehr oder noch nicht so stabil, dass sie realtiv gut mit dieser Hitze umgehen könnten...

Auch mein Kreislauf spielt mitunter etwas verrückt...

 

 

    Ich gebe euch jetzt hier ein paar Tipps, wie wir unserem Körper helfen können, um besser mit diesen hohen Temperaturen klar zu kommen.


         Das erste und wichtigste ist wohl das Trinken! 

                  Trinkt unbedingt ausreichend!  

Unser Körper verliert durch das Schwitzen zusätzlich jede Menge an Wasser und auch an Mineralien. 

Der größte Anteil von Mineralstoff im Schweiß ist das Natrium. Deshalb schmeckt Schweiß auch salzig! Aber es sind noch mehr wichtige Mineralstoffe, die wir beim Schwitzen verlieren: Magnesium, Calcium, Kalium und auch Jod und Zink gehören dazu.                                                Sollen unsere Körperfunktionen möglichst störungsfrei arbeiten, so müssen wir hier unbedingt für einen Ausgleich sorgen!

Das gelingt einmal durch Trinken von mineralstoffreichen Mineralwassern. Aber auch mit ungesüßten Fruchtsaft-Schorlen oder mit gekühlten Tees, die wir z.B. mit Zitronensaft aufpeppen oder mit Smoothies können wir unserem Körper viel zurückgeben... 


Himbeer-Kirsch-Smoothie mit Minze und Buttermilch; Zitronenverbenen- und Basilikumminze-Tee mit Zitroneneiswürfeln; Brombeer-Smoothie mit Mineralwasser und einem kleinen Schuss Gin...


                                 Natriumreich sind u. a.:                                                                          Salzstangen, Laugengebäck, Gorgonzola. Parmesan, Butterkäse, Schafskäse, Matjesheringe und natürlich unser Salz...

                                                   Magnesiumreich sind u. a.:                                                                       Brokkoli, Hülsenfüche, Tomaten, Wildkräuter, Kartoffeln, Naturreis, Vollkornprodukte, Nüsse, Sonnenblumenkerne...

                                                 Kaliumreich sind u. a.:                                                             Himbeeren, Bananen, Kiwi, Trockenobst, grünes Gemüse, alle Kohlsorten, Karotten, Mais, Rettich, Blattsalate, Hülsenfrüchte, Wildkräuter...                           

                                                    Calciumreich sind u. a.:                                                                        Joghurt, Milch, Quark, Bergkäse, Gouda, Emmentaler und weitere Hartkäse, Grünkohl, Brokkoli, Spinat, Fenchel, Mangold, Chinakohl, Tomaten, Wildkräuter, Mandeln, getrocknete Feigen, Haferflocken, calciumreiches Mineralwasser (ab 350 mg/l - meine persönliche Sicht)

 

 

 

        2. Bei großer Hitze sind leichte Speisen unbedingt von               Vorteil          

 Wenn diese dann noch unser, durch das Schwitzen verursachte Mineralstoff-Defizit ausgleichen - wunderbar!

Hier einige Vorschläge...

 

Ein (vielleicht selbstgebackenes) Mehrkornbrot, bestrichen mit selbstgemachter, bunter Kräuterbutter, dazu verschiedene Salatvarianten (mit Mandeln, Radieschen, Kräutern) ...gesund, leicht und lecker! 

                    

Eisgekühle Karottensuppe; Vollkornbrot mit Käse, Tomaten u. Kräutern; Pellkartoffeln mit einem Forellenfilet, verschiedenen Blattsalaten, Paprika und Kräuterquark;


Sommersalate - was immer der Garten und die Natur hergeben...

 

Zucchinipfannkuchen mit Kräuterquark



Quarkgriesknödel mit Kräutern, Schinkenwürfeln, Semmelbröseln in Butter gebräunt und Blattsalat mit Früchten;  verschiedene Blattsalate mit Mozarella, Tomaten und Basilikum; Nudelsalat mit Tomaten, Gurken, Karotten, Kräutern und Joghurt; 


Wildkräuter-Buffet  vom Feinsten: Wildkräuter-Quiche; Gierschsemmel; gerollte Pfannkuchen mit Wildkräuteraufstrichen; Frischkäseschnitten mit Wildkräutern; u.u.u.

 

Kaiserschmarrn und Beerengrütze; Sahnejoghurt mit frischen Brombeeren und Amarettinis; Mandelgriespudding mit roten Johannisbeeren und einem Sahnekleks;


Und noch ein paar Tipps: 

 

3. Angepasste Kleidung tragen

Euere Bekleidung sollte nicht eng und nicht dunkel sein. Sie sollte Euren Körper locker umfließen, damit die Luft etwas zirkulieren kann. Wählt helle Naturfaserstoffe. Sie sind einmal atmungsaktiv (im Gegensatz z. B. zu Polyester) und sie heizen sich nicht so schnell auf wie z. B. schwarze Stoffe.

Passt auch bei Schmuck (insbesondere bei Ringen) und bei Euren Schuhen auf! Hitze dehnt unsere Gefässe, und es ist ein ganz ungutes Gefühl, wenn Finger oder Füße durch Einengungen schlecht durchblutet werden! 

Kommen wir von den Füßen zum Kopf! Ein locker sitzender Sonnenhut bei großer Hitze schützt im Freien nicht nur den Kopf sondern auch Eure Haut! 

Nasses Haar im Nacken - kein gutes Gefühl! Was hilft - Pferdeschwanz oder hochstecken in irgendeiner Form. Wenn ein zarter Lufthauch dann Eueren Nacken streichelt, fühlt Ihr Euch gleich viel wohler! Versprochen!  

     

 

         4. Sich Kühlung verschaffen           

Bei einem hochrotem Kopf ist es höchste Zeit sich mit einem kalten Waschlappen, mit Kühlpads oder wenn möglich mit einer Dusche schnellstmöglich Kühlung zu verschaffen.  Der alte Trick von Sebastian Kneipp hilft auch immer wieder: Unterarme mit kaltem Wasser umspülen, wenn möglich auch die Unterschenkel und Füße...




5. Aktivitäten, sofern möglich, zeitlich verlagern    

  Wer in der komfortablen Lage ist seine Zeit weitgehend selbst einzuteilen, sollte bei großer Hitze seinen Tagesrhythmus verändern. Das heißt körperliche Betätigungen am frühen Morgen und am Abend ausführen. Das beste Beispiel für uns sind doch die Länder, die immer schon mit großer Hitze zurechtkommen müssen - sie halten zur heißen Mittagszeit Siesta! Sie strapazieren Ihre Körper dann nicht zusätzlich mit Arbeiten, sondern gönnen ihm Ruhe!

Zugegeben, bei ganz vielen Berufstätigen wird das nicht klappen...Trotzdem oder gerade: Hört auf             Euren Körper, macht öfter Pausen und sucht in diesen ein klein wenig Abkühlung (s. oben).                    Einen Wasserhahn wird es an vielen Orten geben.                                                                                     

      Die Mittagspause könnt Ihr vielleicht nutzen um einen kühlen Ort aufzusuchen:                            eine Kirche beispielsweise...einen baumbestandenen, schattigen Park, in dem Euch idealerweise etwas Wind Kühlung zufächelt...Bei uns ist es am kühlsten im Keller - auch eine Alternative...?     

  Eines solltet Ihr keinesfalls vergessen: Ihr nützt weder Euren Kolleginnen und Kollegen, noch Eurer Familie und Euch selbst, wenn Euer Kreislauf schlapp macht und Ihr zusammenklappt...   

 

 

    6. Die Hitze unbedingt draußen lassen                                                                

Auch das können wir uns von den Südländern abschauen. Dort sind im Tageslauf die Klappläden und Fenster zu! Das heißt für uns - Fenster schließen, wenn die Temperaturen steigen und Rollläden runter! Ein Ventilator tut hier auch gute Dienste!



Meine Lieben, ich wünsche Euch Allen von ganzem Herzen, dass Ihr mit diesem Extrem-Sommerwetter ohne allzu große gesundheitliche Probleme oder gar Schäden zurechtkommt!

Fühlt Euch ALLE mal von Herzen gedrückt und passt auf Euch auf!


Alles Liebe


Eure Heidi




Diesen Post verlinke ich jetzt noch mit 

Jutta und ihrem DND

Astrid und ihrem Mein Freund der Baum

Heidi und ihrem Himmelsblick 


14. August 2020

Wespen - Nützlinge und doch gefürchtet - wie also mit ihnen umgehen?

Meine Lieben, 
 
heute geht es endlich mit den Tipps zum Umgang mit den oft gefürchteten Wespen weiter.
Ich hatte am vergangenen Freitag die 4. OP dieses Sommers und das wirft mich doch immer wieder etwas zurück...
 
 
Aber jetzt zu den Wespen
 
Bei uns soll es ungefähr 16 Wespenarten geben, und nur 2 davon werden uns Menschen lästig
...so eine Fachfrau des NABU... 
Das sind die "Deutsche Wespe" und die "Gemeine Wespe", und das deshalb, weil diese beiden Arten unsere Nahrung sehr mögen! Sie selbst fressen gerne Süßes...
 
 
 
 
 
...so wie diese leckere Himbeertorte...
 
 
 

 
 Aber für die Aufzucht ihrer Larven brauchen sie eiweißreiche Kost...
All das finden sie auf unseren Tischen... 
...aber nicht nur dort...




Fallobst, wie diese Zwetschgen und Äpfel sind z. B. solche Klassiker, die Wespen magisch anziehen.
 
 
 
 
Wer kann schon bei zuckersüßen Zwetschgen widerstehen??? Wespen nicht!
Und so hebe ich mehrmals täglich die angenagten oder faulen Zwetschgen auf und entsorge sie sofort in der Grünen Tonne, denn mein Mann ist Allergiker - ganz besonders bei Wespenstichen...
Ich weiß nicht, wie oft wir deswegen schon im Krankenhaus waren...

Die Äpfel verwende ich allerdings. Die guten, brauchbaren Teile schneide ich aus und dann gibt es 
bei uns Apfelmus, Apfelgelee oder Obstsalat.



Auch Holzpflegemittel wirken auf Wespen wie ein wohlduftendes Parfum,
das sie anzieht. 


Und so wird sowohl unsere Bank vor dem Haus, als auch die Rundbank am Grillplatz 
schon seit Jahren nur noch gegen Verwitterung gestrichen.
Besondere Pflege ist nicht mehr...
 
 
 Apropos Holz - ein Tipp geht dahin, dass man morsches Holz nicht im Garten herumliegen lassen sollte, da es für die Wespen ideales Baumaterial für ihren Nestbau ist.
ABER solche Alt- oder Totholzstapel sind zugleich ökologisch sehr wertvoll, denn sie bilden  
im Naturgarten einen eigenen Lebensraum für Pilze, Insekten und vielerlei Kleingetier. 
 
 
 
 
Um hier den richtigen Weg zu finden, haben wir einmal unsere Totholzbestände so weit vom Sitzplatz weg, als irgend möglich, aufgestapelt...
 
 
 

  
und wir haben Wespen-Nest-Attrappen an all den Stellen aufgehängt, die uns wichtig erschienen.
Seither haben wir in unserem Garten (bislang - toi, toi, toi!) kein Wespen-Nest mehr.



Nächstes Thema: Blattläuse! Sie sind ja wahrlich niemandes Liebling - sieht man mal von Ameisen und von den Insekten und Vögeln ab, deren Futterquelle sie sind. 
Wenn ich im zeitigen Frühjahr erkennen muss, dass etliche Jungtriebe von Obstbäumen, Rosen und Holunder dicht besetzt sind und so in ihrer Entwicklung nachhaltig gestört werden, 
greife ich sofort zum Kartoffel-Absud. 
 
 
 
 
Und wenn ich noch genügend Farnkraut- oder Brennnesseljauche vom Vorjahr übrig habe, 
kommen auch die in entsprechender Verdünnung zum Einsatz, 
denn seit einigen Jahren weiß ich, dass auch die Ausscheidungen der Blattläuse, 
dieses zuckerhaltige Sekret, bei Wespen sehr beliebt ist.

 
Die Gemütlichkeit nach dem Essen wird es bei uns in dieser Zeit leider "klein geschrieben".
Da kann man nicht noch ganz in Ruhe zusammensitzen und etwas plaudern.
Nein! der Tisch muss sofort abgeräumt werden!

Sonst wirken irgendwann die Düfte der Essensreste deutlich mehr als alles Vergrämungsmittel...
 



Bei Getränken achten wir sehr darauf, dass sie abgedeckt sind. Für kleine Kinder habe ich schon vor etlichen Jahren diese Becher besorgt...Die kommen richtig gut an.




Und die größeren Kiddis bekommen diese Trinkbecher...
Die Plastikhalme waren beim Kauf schon dabei, künftig wird es bei uns echte Strohhalme geben...

Und die Erwachsene bekommen Halme aus Edelstahl oder Glas...




Die Männer, die meist beim Grillen direkt aus der Bierflasche trinken wollen, müssen/sollten sich mit einer solchen Abdeckung arrangieren...
 
Auf die ganz Kleinen haben wir verständlicherweise zudem immer ein ganz besonderes Auge, 
und so wischen wir ihre Händchen und den kleinen Mund öfter mit einem feuchten Tuch ab.

Soviel zu den Dingen, mit denen man einen "Wespenunfall" u. U. vermeiden kann...
 
 
 
 
 

Und jetzt schauen wir uns noch weitere "Vergrämungsmittel" für Natur- und Gartenfreunde an

Da Wespen bestimmte Gerüche nicht leiden können, hier wieder mein Rat:

Setzt auf Pflanzen!   (siehe auch hier)

Auf dem Esstisch oder um die Gartengarnitur herum...
 
 
Ein Arrangement aus Basilikum, Tagetes, Lavendel und einer Duftgeranie "Zitrone" auf dem Gartentisch sieht hübsch aus und entfaltet seine Wirkung gegen Wespen 
und andere lästige Fluginsekten.


Einen regelrechten "Abwehrzaun" könnt Ihr hinbekommen, wenn Ihr Tomaten, Zitronenmelisse,
 Salbei, Minze, Weihrauch und einige der oben benannten Pflanzen in Kästen oder Kübeln 
um den Sitzplatz gruppiert. 
Oder Ihr legt ein Beet, gleich einem blühenden Band rund um die Eßgruppe an...
...so wie hier - mit verschiedenenTagetes...

Eine weitere Möglichkeit besteht darin Duftlampen aufzustellen - am besten gleich mehrere!
  Als besonders wirksam haben sich hier die ätherischen Öle von Zitronenöl
kombiniert mit Nelkenöl erwiesen.  
Aber auch Öle von Pfefferminz, Lavendel oder Citronella (gewonnen aus Zitronen- od. Lemongras) verfehlen ihre Wirkung nicht.
 
Ihr habt keine Duftlampen, dann hilft vielleicht eine Deko-Idee aus der Weihnachtszeit. 
Spickt Orangen, Limetten oder Zitronen mit Gewürznelken! Hängt sie auf, oder drapiert sie in einer schönen Schale auf dem Terrassentisch. Auch diese Maßnahme kann helfen, 
Wespen in Schach zu halten.
 
 Als sehr empfehlenswert hat sich bei uns auch Teebaumöl erwiesen. Das kann man in ausrangierten Parfum-Flacons mit etwas Wasser vermischen und dann z. B. an der Kaffeetafel versprühen.
Zuvor schütteln nicht vergessen!
 
 
 Des Weiteren gilt:
Wenn Wespen in Eurer Nähe sind und Euch gar beim Essen nerven - bewahrt unbedingt die Ruhe!!!
 Denn durch wildes Herumfuchteln und Um-sich-schlagen bedroht Ihr sie, 
und sie werden dann relativ schnell aggressiv!
 Mindestens genau so schlimm ist es, wenn Ihr sie anpustet. Das Kohlendioxid im menschlichen Atem ist für die Wespen ein Alarmsignal, auf das sie sehr angriffslustig reagieren.
Ihr würdet also genau das Gegenteil von dem erreichen, was Ihr beabsichtigt.
 
 
 
 Damit Euch diese Nützlinge, die oft zu nervtötenden Quälgeistern werden, künftig meiden 
hier noch ein paar  letzte Tipps:

  Stellt eine Ölmischung aus 20 Milliliter Mandelöl und 10 Tropfen eines stark duftenden,                       für die Wespen abschreckenden, Aroma-Öls (siehe oben) her. 

Geeigent sind im Weiteren auch Rosmarin-, Menthol-, Zedern- und Gewürznelkenöl. Achtet hier      unbedingt auf die Reinhheit der Öle, denn diese Ölmischung ist dafür gedacht, in kleinen Mengen       auf Haaren, Haut oder der Kleidung verteilt zu werden.


Auf Parfüm, Rasierwasser oder Haarspray solltet Ihr hingegen lieber verzichten, denn deren Duftstoffe wirken allzu oft anziehend auf Wespen, da sie von ihnen als  "süß"  interpretiert werden.

Besser wäre es, je einen Tropfen Teebaumöl hinter die Ohren und auf die Arme zu geben. Das duftet zwar nicht nach erlesenem Parfum, aber es vertreibt die Insekten!


 So, meine Lieben, könnt Ihr mit diesen Tipps etwas anfangen? Ich hoffe es sehr!   

 Und ich wünsche Euch einen herrlichen Sommer, möglichst ohne schmerzhafte Wespenstiche!!!

...und schon gar nicht mit fatalen allergischen Reaktionen!!!


Alles Liebe für Euch - und passt auf Euch auf!!!

 

Eure Heidi