3. Dezember 2020

Geschenke - in (fast) letzter Minute...

 

Ihr Lieben!

Am Sonntag war bereits der 1. Advent. Es geht also mit Riesenschritten auf Weihnachten zu!!!

Sucht Ihr noch ein passendes Geschenk für einen lieben Menschen? Oder seid Ihr selbst nach Euren Wünschen gefragt worden, und wisst gar nicht so genau, was Ihr antworten solltet?

Vielleicht hätte ich da etwas für Euch…

Es sind gleich 3 ganz großartige und auch hilfreiche Bücher für unser großes Hobby, für unsere Leidenschaft…für unseren Garten

 

Anfangen möchte ich mit einem Buch dessen Autorin die Meisten von Euch kennen. 

Es ist Elke Schwarzer, die mit ihrem Blog Günstig gärtnern immer wieder viel Wissenswertes auf eine ganz wunderbare Art vermittelt. Ihre leichte Schreibweise regt oft zum Schmunzeln an. 

Das Buch, dass ich Euch als Geschenk für Gartenfreunde wirklich sehr empfehlen möchte,  sollte nach meiner Auffassung in keiner "Gartenbibliothek" fehlen!

 


 

Elke Schwarzer zeigt hier in ihrem unvergleichlichen  Schreibstil dass selbst ein kleiner Garten ein Refugium für allerlei spannende Mitbewohner sein kann. Und das Beste daran ist vielleicht, dass wir selbst durch ganz gezielte Angebote und Maßnahmen weitgehend bestimmen können, wen wir gerne in unserem grünen Reich sehen wollen. Klingt das nicht wunderbar?!

Sind es im Sommerwind schaukelnde Schmetterlingsarten, Wildbienen, hilfreiche Käfer, Vögel oder die putzigen Eichhörnchen. Sie alle habe ganz bestimmte Bedürfnisse, was die Nahrungsquellen oder auch die Wohnstätten anbelangt. Erfüllen wir diese Bedürfnisse, so dürfen wir uns über kurz oder lang über ihren Einzug in unserem Garten freuen. 

In diesem reich bebilderten Buch findet man neben einigen Bauplänen für Behausungen auch die genaue Beschreibung der Lieblingsfutterquellen der einzelnen Tiere. 

Die Bedeutung einer Vielzahl von Arten, sowohl im Bereich von Fauna, als auch von Flora, fasst die Autorin irgendwo in ihre Buch sinngemäß so zusammen:

"Wenn es uns gelingt einer Vielzahl unterschiedlichster Insekten, Kleintieren und heimischen Pflanzen eine Heimat in unserem Garten zu geben, dann haben wir alles richtig gemacht!" 

 

 

Das  nächste Gartenbuch, dass ich Euch hier vorstellen möchte, befasst sich mit einem ganz anderen Thema. Eines, das uns allerdings in den letzten Jahren zunehmend beschäftigt hat und vermutlich weiter beschäftigen wird. Sein Titel ist:

"Genießen statt gießen"

 

 

Die Autorin Annette Lepple zeigt hier auf, was wir tun können, wenn wir auch in heißen Sommern mit wenig Niederschlag nicht immerzu ungezählte Gießkannen schleppen wollen, sondern unseren Garten auch in Muße genießen möchten. 

In diesem Buch findet man dazu viele Anregungen. Das fängt an mit den richtigen Maßnahmen um vorhandene Bodenfeuchte möglichst lange zu bewahren, bis hin zur Schaffung eines Microklimas, das Lebensräume bietet. Für unterschiedliche Gartenstile, als auch für verschiedene landschaftliche Gegebenheiten werden Lösungen angeboten.

Einige ganz bezaubernde Gartenpläne bieten für viele Geschmäcker etwas. Und die Vielzahl der Einzelportraits von trockenheitsverträglichen Pflanzen zeigen ganz deutlich, dass wir mit einer geeigneten Auswahl eine ganz wundervolle Blütenpracht erreichen können und das (fast) ohne gießen!



Meine Lieben, 

jetzt ist die Zeit, da die Natur ruht. Für uns ist es eine Zeit, die wir gerne auch für neue Pläne zur Gartengestaltung nutzen können. 

Vielleicht spielt Ihr (oder jemand aus Eurem Umfeld) ja schon länger mit dem Gedanken verschiedene Bereiche Eueres Gartens zu erneuern. Manchmal ist mit der Zeit einfach die anfängliche Harmonie verschwunden...weil sich einige Gewächse, aus ehemals schönen Pflanzenarrangements, unterschiedlich entwickelt haben. Ein weiterer Grund den Garten zu "erfrischen", um bei der wortgetreuen Übersetzung des Titels zu bleiben, ist der, dass sich die eigenen Ansprüche, Wünsche  und Bedürfnisse im Laufe der Zeit geändert haben.

Und damit eine solche Umstrukturierung gelingt, bedarf es einer wohl überlegten Planung. Jetzt könnt Ihr natürlich Gartenarchitekten mit dieser Aufgabe betrauen, das kostet nur nicht ganz so wenig...oder Ihr nehmt das Ganze selbst in die Hand. Und dabei hilft Euch dieses Buch auf herausragende Weise.

Das Titelbild des Buches "REFRESH Your Garden" von Nick Bailey, das sich mit genau diesem Thema auseinander setzt, hat schon gleich sehr augenfällig eine Besonderheit zu bieten...


...denn Ihr seht das Titelbild zum Teil etwas "verschwommen"...das kommt daher, dass hier schon kenntlich gemacht wird, in diesem Buch wird mit Folien gearbeitet.



Mit diesen Folien ist es deutlich einfacher der Phantasie oder dem Wunschbild ein "Gesicht" zu geben.
Wenn Ihr mit dieser Anleitung Eure Umgestaltung plant, wird es mit Sicherheit ein Erfolg.
 Nick Bailey hat an (fast) alles gedacht. Und obwohl jeder Garten anders ist, und es dadurch keine allgemeingültigen Lösungen gibt, hat er etliche, höchst unterschiedliche Beispiele und Überlegungen in seinem Buch aufgenommen, die man auf seine eigene, individuelle Anforderung umlegen kann. 

Diese Buch, das im Original 2018 in England erschien, ist ein "must have" für alle, die Ihren Garten oder Teile davon umgestalten wollen... 

Es werden vom Autor eine Vielzahl von Problemfeldern angesprochen und sehr schöne Alternativ-Vorschläge erarbeitet, denn einen Garten "zu verstehen", gehört zu seiner Arbeitsweise.

 



Allen diesen, wie ich meine, ganz wunderbaren Garten-Büchern, sind 2 Dinge gemeinsam, sie werden ihre LeserInnen in ihren Bann ziehen, und sie sind im Ulmer Verlag erschienen, der mir dankenswerterweise die Rezensions-Exemplare zur Verfügung gestellt hat. 


Konnte ich Euch weiterhelfen? Es würde mich sehr freuen!

Und jetzt wünsche ich Euch Allen und Euren Lieben eine schöne Adventszeit. Genießt was Ihr habt ganz bewusst! Seid nicht zu traurig, wenn Ihr Eure Kinder oder Enkel nicht in den Arm nehmen könnt! Wir können dank moderner Kommunikations-Möglichkeiten ja dennoch den Kontakt halten...

...das muss ich mir immer wieder selbst sagen, wenn ich seelisch-moralisch etwas am Boden bin...

 

Wir sollten auch die Menschen nicht vergessen, denen es deutlich schlechter geht als uns! Vielleicht lässt sich ja das Eine oder Andere arrangieren, um Not und Traurigkeit zu lindern...?!!! Ich habe da schon so ein paar Ideen...Ich werde Euch davon berichten...

Versuchen wir einfach das Beste aus der Situation zu machen!

 

Alles, alles Liebe

 

Eure Heidi

 



25. November 2020

Ein Adventskranz wie gewünscht - in Dunkelrot mit getrockneten Hortensien und Engelshaar...

 

Meine Lieben

            könnt Ihr es fassen, dass am Sonntag schon der 1. Advent ist?  Also ich weiß nicht, die Zeit flitzt nur so dahin...

 

Aber in Anbetracht dessen muss ich mich sputen...Zwar haben wir heuer keinen Weihnachtsmarkt, der wird uns hier in der Region sehr fehlen, denn er ist all die Jahre nicht nur auf kommerzielle Vermarktung ausgerichtet gewesen, nein, es gab immer ganz viele Aktionen, die einfach diese Zeit vor Weihnachten so ganz besonders gemacht haben. 

Schaut doch einfach mal hierhier und  hier rein... vorweihnachtliche Stimmung garantiert...

Im historischen Hofhaus, das alljährlich die Kulisse für unseren Weihnachtsmarkt abgab, fanden etliche Märchen-Vorstellungen von unglaublich begabten Theaterspielern statt. Ausstellungen von interessanten Büchern konnte man besuchen, sowie erzgebirgische Handwerkskunst bewundern. Es gab weihnachtliche "Freiluft-Konzerte", Gesangsvorträge, eine lebendige Krippe mit Tieren zum Streicheln, ein kuscheliges Märchenzelt mit Strohballen zum Sitzen für die Kleinen oder für all die Jung-Gebliebenen, Stockbrotbacken, oft auch ein Karussell, der Nikolaus bescherte alle Kinder u.u.u.

Und das ganz Tolle dabei - das Meiste davon war kostenlos. Von daher ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass unser Wadgasser Weihnachtsmarkt ein richter Magnet für ein recht großes Einzugsgebiet war. Zumal auch bei den Weihnachtshäuschen, immer darauf geachtet wurde, dass nicht zu viele Stände mit Essen und Trinken da waren. Es wurde von Seiten der Gemeindeverwaltung großer Wert darauf gelegt, dass der Handwerkskunst in vielerlei Sparten genügend Raum gegeben wurde. Ihr merkt schon, bei all der Schwärmerei schwingt schon ein wenig Traurigkeit mit...Aber dieses Jahr ist nun mal ganz Vieles so ganz anders...

Ich werde Euch heuer auch deutlich weniger Adventskränze vorstellen, aber Ihr könnt  hier,   hier und hier nachsehen, da gibt es jede Menge Anregungen...

Und jetzt zu meinen diesjährigen Kreationen. Da war der Wunsch meiner treuen AbnehmerInnen für die Gestaltung maßgebend, denn die große Auswahl konnte ich dieses Mal nicht wirklich bieten... 


Elisa hatte sich einen Koniferenkranz aus den Zweigen verschiedener Nadelgehölze gewünscht. Die Farbe der Kerzen und von weiten Teilen des Schmucks sollte dunkelrot sein, "konservierte" Hortensienblüten und viel Glitter, wie z. B. Engelshaar, waren ebenfalls angedacht...

 


Und das war dann das Ergebnis. Elisa hat ihr Wunschkranz sehr gefallen und ihrem Mann ebenso. Auftrag erfolgreich ausgeführt. 

 


 Hier könnt Ihr einen Teil der unterschiedlichen Koniferen recht gut ausmachen...


Ich habe noch ein paar Adventskränze zum Zeigen...Dann vielleicht bis bald?!

Ich freue mich!


Ich wünsche Euch ALLEN eine besinnliche Adventszeit. Das ist vielleicht ein kleiner Vorteil von diesem Corona-Virus...Ein Großteil der Hektik entfällt vielfach...Wir bleiben Zuhause...

Oder wie ist das bei Euch?


Fühlt Euch herzlich gedrückt - und passt weiterhin richtig gut auf Euch auf!


Alles Liebe


Eure Heidi



10. November 2020

Schöne Herbst-Kränze - die Natur schenkt uns die Materialien

 Meine Lieben,

Ihr wollt Euch die Farbenpracht des Herbstes in Euer Zuhause holen...

Ich zeige Euch hier ein paar Naturkränze, die Ihr ganz schnell selbst machen könnt.



Die herbstliche Natur schenkt uns alles, was wir dafür brauchen, denn sie ist geradezu wie ein Füllhorn...  Ein Füllhorn voller wunderbarer Dinge...


Wir waren im Wald spazieren und eine liebe Freundin hat aus ihrem Garten noch verschiedene Hagebutten  beigesteuert...

 


 Mit der Farbenpracht lässt sich doch etwas anfangen!

 

Zuerst der herbstliche Willkommensgruß an der Haustüre...

 


Natürlich bin ich auch in unserem Garten fündig geworden...das gab es die Hortensienblütenstände, auch die der Fetten Henne, Efeuranken, entlaubte Ranken vom Wilden Wein, Birkenreisig, Ranken der Mühlenbeckia und diese wunderbaren roten Zieräpfelchen...

Die kann man so vielfältig einsetzen - ganz wunderbar...Demnächst zeige ich euch mehr davon...



Und jetzt ist die Terrasse dran...





So herrlich bunt und vielfältig sind die Geschenke des Herbstes...

Wenn wir im Teil-Lockdown weitgehend Zuhause bleiben sollen, dann hilft es ganz enorm, wenn man sich eine Tätigkeit sucht, die einem Freude macht. Bei mir gehört die Verarbeitung von Naturmaterialien, wie z. B. das Binden von Kränzen eindeutig dazu...

Vielleicht versucht Ihr es auch einmal - es macht wirklich viel Freude!

Jetzt geht dieser Post noch an Niwibo  mit Ihrer Aktion "Schön Zuhause bleiben"



 So meine Lieben, das war es für heute - lasst es Euch gut gehen! Und vergesst nicht: AUFPASSEN!!!

...und gesund bleiben!!!

 

 

Alles Liebe

 

Eure Heidi

 

 


6. November 2020

Die "Richter-Fenster" im beschaulichen Tholey


 Meine Lieben,

im letzten Post hatte ich Euch "Schätze" versprochen...Ja, sie sind tatsächlich in der Mehrzahl - die Schätze. Anfangen möchte ich mit den neuen "Richter-Fenstern" in der Kirche der Benediktiner-Abtei in Tholey, einem kleinen Städtchen mitten im Saarland. 

 

 
 
Diese drei aufwendig und auffällig gestalteten Chorfenster wurden am 17. September diesen Jahres      der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Der wohl weltweit renommierteste deutsche Maler,       Gerhard Richter, so die Presse, hat sie gestaltet und der Abtei gestiftet.

 

 

Es sind abstrakte Motive, die bei einer Höhe von 9,30 und einer Breite von 1,95 m eine großartige Wirkung entfalten, und somit unser kleines aber feines Saarland um eine neue Attraktion bereichern.

Der 88-jährige Künstler hat sich wohl so geäußert, dass diese Werke wahrscheinlich seine letzten großen Entwürfe seien. 

 


Aber jetzt schaut Euch einmal das Innere der Kirche an. Sie gehört zu den ältesten frühgotischen Kirchen Deutschlands. Das dazu gehörende Kloster soll sogar das Älteste auf deutschem Boden sein. Es wurde 634 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt.

 


Für viele Experten ist dieses Gotteshaus im Saarland ein echter kirchen- und kulturhistorischer Schatz .

Der 3. Schatz, in meiner Aufzählung, ist diese herrliche Orgel. Ihre "Wurzeln" reichen weit zurück - bis ins 17. Jahrhundert. Damals wurde in die Abteikirche Tholey eine Orgel gebaut, deren prunkvolles Gehäuse erhalten ist und daher bis heute hier zu sehen ist. Das Innenleben der Orgel wurde im letzten Jahr überarbeitet und erweitert.

 

Leider gab es keine Führungen - bedingt durch Corona...

Von daher kann ich Euch zu den nun folgenden Statuen und Bildern auch nichts sagen.


 

Über dieses alte Chorgestühl gibt es allerdings einiges zu erfahren.  

Schaut einfach unter diesem Link nach. 

 




                 
            

Was mich persönlich ganz unglaublich fasziniert, ist die Helligkeit, dieser leuchtende Glanz, in dem das Innere des Gotteshauses heute förmlich erstrahlt - und das trotz eines trüben Regentages...


Ich kenne diese Kirche noch so ganz anders! Aber umfangreiche, zwölf Jahre andauernde Renovierungsarbeiten haben aus einem vormals ziemlich düsteren Kirchenschiff einen beeindruckenden lichtdurchfluteten Ort der Andacht, der inneren Einkehr und der Begegnung gemacht.

 

 Jetzt zeige ich Euch noch weitere, ebenfalls sehr beeinduckende Fenster. Sie wurden von der in München lebenden Afghanin Mahbuba Maqsoodi entworfen.

 

Es sind insgesamt 31 Fenster. Sie zeigen geballte Szenen aus dem Alten Testament, wie auch welche des Neuen Testaments. 

 

 

Unzählige Personen, die manchmal nur schemenhaft angedeutet sind, bevölkern diese Fenster.


 Trotz dieses Schemenhaften sind diese Fenster auf besondere Weise von einer eindringlichen Klarheit. Sie vermitteln Gefühle und Stimmungen der dargestellten Personen in einer Deutlichkeit, die mich sehr beeindruckt hat.

 

 Wenn Ihr noch etwas mehr von der Abtei-Kirche, dem Kloster oder den 10 Geheimnissen der Mönche erfahren wollt, schaut einfach unter diesem Link nach.

 

Hier zeige ich Euch noch ein paar Außenaufnahmen aus früheren Tagen...


...die einen Eindruck von der gesamten Klosteranlage einschließlich der Abtei-Kirche vermitteln.






Und  jetzt gibt es noch einen ganz lieben Blumengruß für Euch Alle! 

 Vermutlich wird das die letzte Rose aus meinem Garten für dieses Jahr sein...


Morgen früh wird sie dann auch noch an Holunderblütchen gehen!

 

Vielleicht haben wir dann bzgl. der dieswöchigen nervenaufreibenden Zitterparty, bezogen auf die Ergebnisse der Wahlen in Amerika, auch endlich Zahlen vorliegen, die für den demokratischen Präsidentschaftskandidat Joe Biden mindestens 270 Wahlfrauen und Wahlmänner anzeigen!!!

Es wäre für die ganze Welt soooooooo wichtig!


Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenausklang und einen ganz wunderbaren Start in ein ebensolches Wochenende!

Und passt mir ja auf, dass Euch das Virus nicht erwischt!!!


Alles Liebe

 

Eure Heidi



30. Oktober 2020

Freitagsblümchen

 Meine Lieben,

wir waren trotz Corona etwas unterwegs - ohne Menschenansammlungen und mit Mund-Nasen-Schutz - also alles gut!

Bei uns im Saarland gibt es eine neue Attraktion im kleinen Städtchen Tholey, und die wollten wir uns gerne anschauen. Die Kunstbeflissenen unter Euch wissen jetzt vielleicht schon um was es geht...

Ich werde Euch diese Schätze aber erst im nächsten Post zeigen können.

 

Unterwegs habe ich noch ein Blumenfeld für Selbstpflücker entdeckt...Na ja, ein "Feld" war es nicht mehr, eher der kümmerliche Rest...

Dennoch ein paar Dahlien und Reste von Sonnenblumen habe ich noch ergattern können, und darüber habe ich mich richtig gefreut.

 

  

Denn in unserem Wintergarten macht sich dieser Strauß doch richtig gut.

Oder was meint Ihr?

 





 
Ich finde ja, Dahlien sind wunderschöne Blumen.
 


Und wenn ich sie schneide, und dann diesen Duft rieche, denke ich immer an meine Oma...

 

...die hatte sie auch in ihrem Garten, und meist bekam ich ein kleines Extra-Sträußchen von ihr...so etwas vergisst man nicht. Danke Oma, für all die schönen Erinnerungen!


Sonnenblumen sind die Lieblingsblumen meiner Tochter. Ich mag sie auch sehr...


Fehlt nur noch ein Tässchen Tee und ein paar Apfelchips zum Naschen, dann mache ich es mir hier mit einem neuen Bildband gemütlich und bleibe schön Zuhause...

Darum verlinke ich diesen Post mit Nicole, die genau solche Situationen sucht.


 Meinen "Reste-Strauß" sende ich jetzt noch schnell an Holunderblütchen.  Ich freue mich schon zu sehen, was heute in Euren Vasen steht.


Habt ein schönes Wochenende, wenn´s regnet mit Kuschelfaktor. 

Passt auf Euch auf und bleibt mir ja gesund!!!

 

Eure Heidi




28. Oktober 2020

Zucchini-Auflauf - so lecker

Meine Lieben,

ich hatte es versprochen - hier nun ein weiteres, wirklich sehr leckeres Zucchini-Rezept für einen ganz wunderbaren Zucchini-Auflauf.

 

 

Er ist auch ganz einfach zubereitet, schmeckt uns allen hervorragend - einschließlich unserer Freunde und Gäste. Ein weiterer unbedinger Vorteil dieses Gerichts ist die Tatsache, dass dieser Auflauf (richtiger: eventuell vorhandene Reste davon) am nächsten Tag ganz prima aufgewärmt werden können. Für berufstätige oder sehr engagierte Frauen ein nicht zu unterschätzender Nutzen.


Ein Hinweis vorweg: 

Auch bei diesem Rezept kann man gut die übersehenen, riesigen Zucchinikeulen verwenden. Kommt eine solche zum Einsatz, dann solltet Ihr diese unbedingt schälen, denn deren Schalen sind doch recht hart. Habt Ihr kleinere, zarte Zucchinis, dann genügt es, diese zu waschen.  Schneidet die große Zucchini in Viertel oder Achtel (längs!), und entfernt dann das flaumige Fruchtfleisch. Bei den deutlich kleineren, jungen Zucchinis kommt es auf den Reifegrad an. Ich hälfte sie meist und schaue dann, ob auch hier flaumiges Fruchfleisch zu entfernen ist. Als nächster Schritt folgt das Hobeln der Zucchinis, mittels eines Gemüsehobels, in feine Scheiben. 



Und jetzt geht es hier zum Rezept:

Zutaten für 4 Portionen:                                                                                                                      Ca. 1 kg fein gehobelte Zucchini-Scheiben, 400 - 500 g Hackfleisch, 2 - 3 Zwiebeln, mindestens 3 gepresste Knoblauchzehen, 2 - 3 Eier, 300 ml Rahm, 2 - 3 EL Mehl, Petersilie und Giersch fein geschnitten (alternativ passt auch Rosmarin -ebenfalls fein geschnitten- sehr gut dazu), Salz, Pfeffer, Muskat, extra für Saarländer: etwas Maggi, wer mag - Olivenkraut fein geschnitten, 200 g geriebener Hartkäse nach Wahl und etwas Butter

Zubereitung:                                                                                                                                   Gebt das Hackfleisch mit den gewürfelten Ziebeln und den gepressten Knoblauchzehen in eine Pfanne. Bratet alle diese Zutaten gut an und würzt sie kräftig.                                                               

Während des Bratvorgangs könnt ihr schon einmal eine passende Auflaufform ausbuttern.                     

Die Hälfte der gehobelten Zucchinis könnt Ihr dann in diese ausgebutterte Auflaufform geben. 

Darauf kommt das gut angebratene Hackfleisch. Verteilt diese Hackfleischmasse möglichst gleichmäßig auf den Zucchinischeiben. 

Gebt danach die 2. Hälfte der Zucchinischeiben darauf.             

Aus den Eiern, dem Rahm, dem Mehl, den Gewürzen und den Kräutern rührt Ihr dann eine sämige Masse, die Ihr über den Zucchini-Auflauf gießt. 

Nun geht es ab in den Backofen. Bei 180° sollte Euer Auflauf zunächst ca. 40 Minuten garen. Das ist die Zeitangabe für die großen Zucchini-Keulen. Bei den jungen, zarten reichen meist schon 20 - 25 Minuten. Macht mit einer Gabel die Garprobe, dann seid Ihr auf der sicheren Seite.

Jetzt ist es Zeit um das fein geschnittene Olivenkraut auf den Auflauf zu streuen (wenn gewünscht!). Obenauf kommt dann als letztes der geriebene Hartkäse. Lasst das Ganze noch ca. 10 Minuten bei gleicher Hitze im Backofen, bis der Käse leicht gebräunt ist.


Als Beilage eignen sich sowohl Reis als auch ein kräftiges Kornbrot. Komplett wird das Ganze mit einem gut gekühlten, lecker Weinchen...


Lasst es Euch  "Schön Zuhause" schmecken!!!



  Hier  könnt Ihr Euch noch ein wunderbares Zucchini-Rezept anschauen!

 

 

Alles Liebe


Eure Heidi