10. Juli 2021

Ein Rosenstrauß für Holunderblütchen

 

Meine Lieben,

heute muss es flott gehen, unsere Baustellen fordern mich total...

Aber einen kleinen Wochenendgruß in Form von einem Rosenstrauß möchte ich Euch dennoch dalassen.

 

 

 Ihr kennt sie schon  von hier.


 


 
Es ist die unheimlich dankbare "The Fairy". 



 
 

 
 Sie blüht den ganzen Sommer unermüdlich. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 ...und somit darf man sich ruhig einige dieser lieblichen Blütchen ins Haus holen!



 
Mein viel geliebtes Mutterkraut passt wunderbar dazu.
 
 
 

Liebe Helga Holunderblütchen - ich habe es tatsächlich geschafft...hier mein kleiner Beitrag für Deine                                                             wunderschöne Blumengalerie.

 Mal schauen, wer schon alles mit dabei ist... 


Ich wünsche Euch ein großartiges Wochenende...Lasst Euch vom Wetter nicht beeinflussen, genießt die Zeit  und lasst es Euch einfach nur gut gehen!!!


Alles Liebe - Euch ALLEN


Eure Heidi

 

 


 

30. Juni 2021

Sommerzeit ist Rosenzeit - trotz Baustelle


 Meine Lieben,

den ganzen Garten kann, oder richtiger, will ich Euch jetzt nicht wirklich zeigen...                                   Es gibt da Teilbereiche, die sehen aus, als ob ein Wirbelsturm hindurchgefegt wäre...

Ich zeige euch heute lieber meine Rosen...Es gibt ein paar mit gefüllten Blüten, aber natürlich habe ich aus etliche ungefüllte Blüten mit Pollen und Nektar für unsere Bienchen und Co.

Nur schade, dass ich Euch den Duft nicht gleich mitliefern kann... 

 

 

 

 Diese Rose war lange Zeit mein "Kümmerling". Ich hatte sie schon fast aufgegeben...


Und jetzt schaut sie Euch an - ich bin so richtig glücklich mit ihr...


 


Sieht sie nicht wunderschön aus?...in ihrem zarten lachsfarbenen Blütenkleid...


Das ist eine Apfelrose (Rosa Rugosa) in weiß - ein Insektenmagnet ohnegleichen...und duftend dazu...


 

 ...und hier ihre Schwester in dunkelrosa. Sie steht direkt am Bürgersteig und umfängt alle Vorübergehenden mit ihrem herrlichen Duft. Und eßbar ist sie auch noch...und sie liefert ganz dicke Hagebutten - diese kann man zu Marmelade, Gelee, Püree, Sirup, Saft, Likör, Soße oder als Gebäckfüllung verarbeiten...

Resümee: sehr empfehlenswert!  Denn diese wunderbare, ungefüllte Rose ist zudem sehr pflegeleicht und kaum anfällig gegen Krankheiten!

 

 In der Rosenhecke im Vorgarten sind noch weitere Rosen zu finden: eine namenlose gefüllte (s. Bild 1) - sie kam als Steckling zu mir und eine in ganz zart Rosa (s. Bild 2) mit weit überhängenden Trieben. Das ist wieder so eine Pflanze, die sich meinen Garten selbst ausgesucht hat...denn plötzlich war sie, zu meiner großen Überraschung und Freude, einfach da...


 The Fairy - ein unheimlich dankbares, ewig lang blühendes rosa Röschen mit überhängenden Zweigen, an dem sich die Blütchen aufreihen, fast wie Perlen an einer Kette...Da sie so überschwänglich blühen, erlaube ich mir auch immer wieder welche davon in die Vase zu stellen und ins Haus zu holen.


 

 Meine Rose de Resht - eine öfterblühende Portland-Rose mit purpurroten, stark gefüllten und geradezu berauschend duftenden Blüten. Hier und hier könnt Ihr mehr über diese herrliche Rose erfahren und mein Rezept für Rosenblüten-Gelee entdecken - eine super Sache!!!


 

Jetzt folgen gleich 3 namenlose Rosen...aber ich liebe sie nicht minder!!! Und natürlich bekommen sie auch genau die gleiche Aufmerksamkeit wie ihre "berühmten" Schwestern...


 

 ...denn die Freude, die sie schenken, ist ja auch ungeteilt!


 

 

 

 Die Rose "Nostalgie" - eine wunderschöne Edelrose, die zudem mit guter Regen- und Hitzeverträglichkeit punktet. Auch sie ist öfterblühend, leicht duftend und gut für die Vase geeignet. Ich habe nur leider den Fehler gemacht, sie zu dicht mit der Rose de Resht zu setzen...Ihr wisst schon der ewig zu kleine Garten...hüstel...Meinem Resht-Röschen macht es nicht viel aus, sie ist sehr wuchsstark, aber meine schöne Nostalgie leidet...Sie entwickelt sich nicht richtig...Ich habe schon versucht die beiden zu trennen, aber das Wurzelwerk ist derart verflochten, dass ich beide wohl ziemlich stark beschädigen würde...Also muss ich es so belassen - bleibt der Versuch mein nostalgisches Röschen via Steckling zu vermehren...zwei Versuche schlugen schon fehl...aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich DREI...Drückt mir die Daumen!


 Sie war eigentlich schon fast hinüber, als ich sie sah...aber einen Versuch ist es doch allemal wert... Also mitnehmen, einpflanzen, hegen und pflegen und hoffen...Es hat etwas gedauert, aber die Namenlose bedankt sich nun seit 2 Jahren mit einem immer wiederkehrenden zartgelben Blütenflor...Danke Dir - Röschen!


 

Die  "Garden of Roses" - eine Züchtung von Kordes und seit 2009 mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnet - ist auch ein Glanzpunkt in meinem Garten. Durch ihr zartes Apricot-Rose drängt sie sich nicht in der Vordergrund, aber diese öfterblühende, leicht duftende Beetrose besticht mit einer Vielzahl wunderschöner, nostalgisch anmutender Blüten. Als Wuchshöhe sind 60 cm angegeben, bei mir ist sie deutlich höher...Das hat damit zu tun, dass sie zum Licht strebt, denn auch ihr Platz ist nicht wirklich optimal, und so bin ich heiß dankbar, dass sie sich irgendwie arrangiert hat und mir trotz allem ganz viel Freude schenkt!!!


  Dieses Röschen steht im Vorgarten und klettert am Pavillon empor. Eigentlich soll es reinweiße Blüten tragen, aber manchmal sind sie auch leicht rosa angehaucht, wie Ihr hier sehen könnt. 


 Meine goldgelbe, namenlose Freude mit ganz tollem Duft...auch sie blüht mehrmals...herrlich oder?!!


 


Und jetzt kommen wir zu den Blumen, die auch die Bezeichung "Rose" in ihrem Namen tragen, aber dennoch, rein botanisch, nicht zu den Rosen gehört. Das zeigt sich ganz deutlich bei der Zuordnung in die jeweiligen Pflanzenfamilien: Rosaceae sind Rosengewächse und Paeonia sind Pfingstrosengewächse. Leider sind ihre großartigen Blütenballen nicht von langer Dauer zu bewundern.

 


Die Paeonie wurde im Mittelalter als Heilpflanze von Mönchen über die Alpen zu uns gebracht. Die Mönche hatten herausgefunden, dass vor allem Mittel aus den Wurzeln, Blüten und Samen beruhigend und krampfstillend wirkten. Auch bei asthmatischen Beschwerden, schwerem Fieber, Fallsucht und Gicht wurde die Paeonie eingesetzt. Und so gelangte sie schnell von den Klstergärten auch in die Bauerngärten. Die bis heute daher auch als "Bauernrose" bekannte Pflanze hat ihre Bedeutung als Heilpflanze allerdings seit rund 200 Jahren verloren, aber als optisches Highlight im Staudenbeet ist sie nach wie vor sehr beliebt.


 Mittlerweile gibt es viele beeindruckende Züchtungen, die fast ausnahmslos ganz herrlich duften.


 

 Man kann wirklich sagen, die Palette bei den Pfingstrosen hat sich sehr erweitert. Und so gibt es auch unzählige ungefüllte Arten, die eine große Menge an Pollen haben. Auf diese Sorten "stürzen" sich unsere Bienen mit Begeisterung!

 

 

Mit dieser "Hubi-Rose" (die Geschichte dazu findet Ihr hier) in abendlicher Stimmung verabschiede ich mich für heute von Euch, aber nicht ohne Euch ein ganz wunderschönes Wochenende zu wünschen!!!


Eure Heidi


PS: Der obige Strauß ist leider nicht aktuell, ihn kann ich also nicht zu Holunderblütchen senden... Aber diese beiden kleinen Sträußchen reihen sich bei Holunderblütchens Flowerday-Galerie ein.

Ich wünsche Euch einen fantastischen Wochenstart!

 

Alles Liebe - Eure Heidi





26. Mai 2021

Fast wie im Reich der Feen - die Große Waldglockenblume

 

Meine Lieben,

das ist jetzt endlich die fünfte und letzte Blumenart, die ich als Samen zu meinen Gewinnerinnen auf den Weg gebracht habe...die großen Waldglockenblumen (Campanula latifolia var. macrantha)

 

Ach - Glockenblumen: Wie herrlich verwöhnen uns diese anspruchslosen und doch so zu Herzen gehenden Stauden! Ganz besonders die Romantiker schätzen schon einmal die Form der kleinen, oder in dem Fall der Waldglockenblumen, die deutlich größeren Glockenblüten, die sich so wunderschön, selbst bereits in einem Hauch von Wind, bewegen. Beim Träumen darf man auch ruhig in seiner Fantasie das zarte Läuten vernehmen...

 

  

Einen weiteren sinnlichen Reiz bildet das geheimnisvolle Blau der Blüten. Besonders die Gärtnerinnen können sich Rosenbeete ohne Glockenblumen kaum vorstellen. Wer weiß, vielleicht versteckt sich ja doch einmal eine kleine Elfe in dem Glockenhütchen?! Aber es sind nicht nur die Frauen, die sich von den Glockenblumen verzaubern lassen, es waren meist dichtende Männer und Erzähler, die diese Gewächse schon seit Jahrhunderten mit einer wundersamen
Märchenhaftigkeit belegt haben.


Doch die Glockenblume kann auch ganz und gar handfest sein. Die großen Waldglockenblumen (Campanula latifolia var. macrantha) oder die Doldenglockenblumen (Campanula lactiflora) etwa, sind robuste und kernige Pflanzen, die neben blauen auch strahlend weiße oder rosafarbene Blüten hervorbringen.


Ich erinnere mich noch sehr gut, wie mich damals, vor etlichen Jahren, diese große, aufrecht wachsende Wald-Glockenblume mit ihrer Größe von fast 1,20 m und ihren für mich damals riesigen glockenförmigen Blüten ziemlich überrascht hat. Sie kam von alleine in meinen Garten...So ganz ohne mein Zutun waren da plötzlich im Frühling irgendwie vielversprechende Blätter aus dem Erdreich gesprossen. Ich ließ sie einfach mal stehen...und war neugierig, was und wie sich das Ganze wohl weiterentwickeln würde...

 


Könnt Ihr Euch meine Freude und meine fast grenzenlose Begeisterung vorstellen, als sich aus den Blättern, ähnlich einer Blattrosette, letztendlich diese herrlichen, unglaublichen Blütenglocken entwickelten?!! Bis damals wusste ich gar nicht, dass es solch große Glockenblumen gab...und diese tollen Geschöpfe hatten sich tatsächlich meinen kleinen Garten ausgesucht - fantastisch - oder?!!! Eigentlich kommen sie aus den staudenreichen Berg- und Schluchtwäldern des Kaukasus...              Manchmal geht das Leben richtig wundervolle Wege...

 


Als der Horst dann zu groß wurde, habe ich ihn ausgebuddelt, geteilt und wieder neu eingesetzt. Und schon konnte ich dieses herrliche Gewächs an  zwei Standorten bewundern.

Der Name der Pflanze zeigt schon auf, wo es ihr am besten geht - im Halbschatten, wie z. B. an einem Gehölzrand. Wenn sie dann noch frischen, humosen Boden hat, wird sie viele Jahre Freude bringen. 

Ihre ungefähr 6 cm großen Glocken, die in Blütentrauben angeordnet sind und die sich meist von Juni bis Juli zeigen, sind eine wirklich ausgesuchte Augen- und Bienenweide zugleich.  Mitunter dienen sie ihren geflügelten Gästen nicht nur als "Speisegaststätte", sondern auch als angenehmer "Schlafplatz".

 


Hier ist das Beweis-Foto...


"Oh! Habe ich Dich geweckt, kleine Imme? Oder hast du ausgeschlafen?"



Die sehr feinen Samen der Waldglockenblumen entwickeln sich aus den befruchteten Blüten im Spätsommer. Es sind, ähnlich dem Mohn, sog. Poren-Kapselfrüchte, die bereits von ganz zartem Wind in leichte Schwingungen versetzt werden, und die dann ihre Samen ausstreuen. Das ist so ungefähr Mitte bis Ende August der Fall. Wenn Ihr Samen sammeln wollt, um ihn an anderer Stelle auszusäen oder um ihn zu verschenken, dürft Ihr diesen Zeitpunkt nicht verpassen! Die Natur zeigt es uns, dies ist auch der geeignetste Zeitpunkt einer gezielten Aussaat durch uns. Streut die Samen flächig aus und bedeckt sie nur ganz dünn mit Erde.

Eine andere Art der Vermehrung ist die Teilung der Staude - ich habe es oben schon angesprochen. Diese sollte spätestens dann erfolgen, wenn die Pflanzen zu verkahlen beginnen! Diese Arbeit erledigt Ihr am besten  im Frühjahr oder im Herbst. Setzt die Teilstücke dann auch an einen neuen Standort oder, wenn das nicht möglich ist, gebt unbedingt neue, humose Erde ins alte Pflanzloch!

 

Und noch etwas sehr Erfreuliches habe ich zu vermelden:  

Die Schnecken lassen meine "Großen Waldglockenblumen" in Ruhe!!!

 



Ich wünsche meinen 5 Gewinnerinnen ganz, ganz viel Erfolg bei der Anzucht dieser großartigen Gewächse - und natürlich Freude pur - möglichst über recht viele Jahre!
 
Selbstredend wünsche ich Euch ALLEN - jedem Einzelnen - wunderbare Ergebnisse bei all Euren gärtnerischen Arbeiten...Obwohl, wenn ich mir Eure herrlichen Bilder betrachte, brauche ist das gar nicht mehr zu wünschen, denn Eure Ergebnisse sprechen für sich...Und es ist jedesmal eine unglaubliche Freude mit Euch in Euren Gärten zu verweilen...wenns auch "nur" virtuell ist...


Habt eine wunderbare Zeit und seid weiterhin achtsam!


Eure Heidi
 
 

 
 

 

19. Mai 2021

Rittersporn - edel und gefährdet

 Meine Lieben,

weiter geht es mit Pflanze Nummer 4 - es ist der fast alles im Blumenbeet überragende


Rittersporn   (Delphinium)

 

 Der Rittersporn - hier als ausgezeichnete Bienenweide!

 

Meist zeigt er sich mit intensiv blau leuchtende Blüten und einer Wuchshöhe von ungefähr zwei Metern. Mit dieser imposanten Größe ist der Rittersporn ein ganz wunderbarer Blickfänger im Beet, ein regelrechter Magnet für unser Auge – eine sog. Leitstaude.  

     Es gibt mehr als 300 Arten sowie zahlreiche, durch Züchtung entstandene, neue Sorten.     Klassischerweise ist Rittersporn blau und sieht gerade neben Rosen gepflanzt besonders schön aus.    Es gibt aber auch violette, weiße, rosafarbene und sogar gelbe Sorten. Letztere habe ich selbst allerdings noch nicht in Natura gesehen...


...und hier noch im Wachstum begriffen...


Ich habe für Euch den Samen von einer tiefblauen Sorte, die im vorigen Jahr etwas mehr als 2 m hoch wurde, genommen. Diesen hohen Sorten sollte man aber sicherheitshalber  schon sehr zeitig einen hohen Stab beifügen und die Triebe daran festbinden, denn ein kräftiger Windstoß kann schon genügen um sie abzuknicken, und das wäre doch sehr schade!

Wichtig ist zudem, auf genügend Abstand zu anderen Pflanzen zu achten, damit er nach Regenfällen gut abtrocknen kann. Beim Gießen achtet man am besten darauf, dass die Pflanze selbst nicht nass wird. Beides beugt Krankheiten wie Pilzbefall vor. Das ist daher besonders geraten, weil Rittersporn sehr anfällig gegen Echten Mehltau ist!    

 

 

Gebt Eurem Rittersporn einen Platz bei dem er es sonnig im Gesicht und schattig an den Füßen hat. Ein vollsonniges Gartenbeet mit niedriger Unterpflanzung ist daher für Euren Delphinium ideal. Der Boden selbst sollte sandig-lehmig, humus- und nährstoffreich sein, das Substrat leicht feucht. Für hohe Vitalität während seiner Vegetationszeit sorgen regelmäßige Gaben von organischem Dünger. Ich bevorzuge hier reifen Kompost, Hornspäne oder verdünnte Pflanzenjauchen. Wenn Ihr dann noch nach  der 1. Blüte die Pflanzenteile etwa zehn Zentimeter über dem Boden abschneidet, dürft Ihr Euch im gleichen Jahr über eine zweite  - etwas weniger üppige - Blüte freuen, denn der Rittersporn gehört zu den  remontierenden Pflanzen.

Ganz wichtig: Durch seine Größe und die vielen Blätter verdunstet der Rittersporn entsprechend viel Wasser. Achtet unbedingt darauf ihn, besonders in heißen Sommern, ausreichend zu gießen!

Rittersporn blüht ab Juni

Die Hauptblütezeit beginnt - wie bei Rosen - im Juni. Wenn Ihr etwas für Bienen, Hummeln und andere Insekten tun möchtet, dann kauft keine Pflanzen mit gefüllten Blüten, denn sie bieten den Tieren keinerlei Nahrung. 

 

Bei Sonnenschein ist Bienenbesuch geradezu garantiert... 

 

Wenn die Blühkraft nach einigen Jahren nachlässt, macht es wie bei der Waldglockenblume. Verjüngt die Pflanzen durch Teilen, und setzt die Teilstücke möglichst an anderer Stelle im Garten wieder ein. (Auch eine gute Gelegenheit Pflanzen zu tauschen oder jemand einfach eine Freude zu machen…!)

Noch ein Tipp und ein wichtiger Hinweis: Schützt vor allem die jungen Triebe vor Schnecken, denn sie gehören zu deren absoluten Favoriten!!!  Insbesondere junge Ritterspornpflänzchen sind wirklich sehr gefährdet!!! Ich habe in meinem Garten gleich mehrere Versuche über einige Jahre unternehmen müssen, um endlich einmal wenigstens einen Rittersporn zu seiner vollen Größe heranwachsen zu sehen und zur Blüte zu bringen.  

 

U n d   noch etwas - ACHTUNG:    Rittersporn ist in allen Teilen giftig!

 

 

Wie kann man Rittersporn vermehren?

Es gibt drei Möglichkeiten wie man Rittersporn vermehren kann: die Aussaat, die Teilung und Stecklinge.

Ihr habt jetzt den Samen in Euren Händen, daher konzentrieren wir uns nun auf  die Vermehrung durch Aussaat

In den meisten Fällen wird der Rittersporn nach der ersten Blüte zurückgeschnitten, da man gerne die 2. Blüte auch genießen möchte. Plant Ihr jedoch Euren Rittersporn  durch Aussaat zu vermehren, dann lasst einfach einige Blütenstände stehen. Im Spätsommer oder Frühherbst sind dann die Samen reif und können in Pflanztöpfe umziehen. Rittersporn gehört zu den Lichtkeimern und sollte daher nur angedrückt, beziehungsweise samenhoch mit Erde bedeckt werden. Meist sind noch im gleichen Jahr sind die ersten Austriebe sichtbar und im Frühling kann der Gärtner sich dann an den Blüten erfreuen. Im Übrigen kann der reife Samen auch einfach zu Boden fallen und dort keimen. Allerdings sind bei dieser Methode fast immer die Schnecken schneller, als dass die Jungpflanzen heranwachsen         können.        

Kleiner Hinweis: Die Qualität, der durch Aussaat vermehrten Pflanzen, kann sehr unterschiedlich sein. 

 

 

          Ich wünsche Euch allen eine richtig gute Woche - ohne jegliche böse Überraschungen!!!

 

Alles Liebe

 

Eure Heidi