Heilpflanzen

Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern meist höchst positive Wirkungen auf  vielerlei Beschwerden haben, solltet Ihr vor der Anwendung  Rücksprache mit 
Eurer Ärztin/ Eurem Arzt halten. 
Sie/ Er weiß z. B. um mögliche Allergien, Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen 
mit Medikamenten, die Ihr vielleicht einnehmt!




18.03.2018   Garten- und Wildkräuter  (Teil VI)                                hier klicken
                                   

07.03.2018   Der Garten ein Spender vieler Heilpflanzen (Teil V)    hier klicken


26.02.2018   Garten- und Wildkräuter   (Teil IV)                               hier klicken


18.02.2018   Garten- und Wildkräuter (Teil III)                                 hier klicken


10.02.2018   Frühlingskräuter (Teil II)                                                hier klicken


04.02.2018   Gartenplanung auch mit Heilpflanzen (Teil I)              hier klicken


18.01.2018  Naturgeschenke zum Gesundwerden                              hier klicken


12.01.2018  Weitere Naturheilmittel mit antibiotischer Wirkung    hier klicken


07.01.2018   Noch mehr natürliches Antibiotikum                            hier klicken


04.01.2018  Pflanzliches Antibiotikum selbst herstellen                   hier klicken  


26.08.2017   Unkraut gibt es nicht...                                                   hier klicken

 
08.02.2017  Die Brennnessel                                                                hier klicken
 

02.10.2016  Meine Lieblingskräuterfrau und...                                 hier klicken


08.09.2016  Heidis Kolumne, ... und der Lieblingstee...                    hier klicken


06-08.2016   Feld- und Wiesen-Heilkräuter                                       hier klicken


15.04.2016  Bärlauch Tinktur                                                             hier klicken 


09.04.2016  Knospen Explosions-Wetter naht                                   hier klicken
                    Schisandra Beere, Gänseblümchen, Scharbockskraut





Bärlauch ist nicht nur ein hervorragendes Gewürz, nein, er überzeugt auch als Heilpflanze ganz außerordentlich

Er ist blutreinigend, krampflösend, blutdrucksenkend und verdauungsfördernd. Er hilft oftmals bei chronischen Hautausschlägen und Flechten, bei Blähungen und Bronchialkatarrhen. Auch bei Appetitlosigkeit und Schwächezuständen ist Bärlauch eine sehr gute Wahl. Bei Arteriosklerose und Bluthochdruck zeigt er meist gute Wirkung. Dann verbessert er häufig die Fließeigenschaft des Blutes, eliminiert freie Radikale, stärkt das Immunsystem und er kann den Cholesterinspiegel senken. Zusammengefasst könnte man sagen:  
Bärlauch ist das reinste Labsal gegen etliche sogenannte Zivilisationskrankheiten!
Und er hat noch eine wunderbare Eigenschaft: Nach einer Behandlung mit Antibiotika ist Bärlauch in vielen Fällen in der Lage die Darmflora wieder herzustellen. Wie er auch hilfreich ist bei Magen- und Darmstörungen, als auch bei Darminfektionen.



Eine Bärlauch-Tinktur herzustellen ist sehr einfach:     
                  

.
                                         
               Zuerst werden die Bärlauch-Blätter frisch geerntet. 

Aber denkt daran, er hat giftige Doppelgänger. Pflückt ihn nur, wenn ihr ganz sicher seid!







Dann werden sie gründlich gewaschen - vor allem, wenn man sie im Wald gepflückt habt!
Ich habe Bärlauch im Garten, das ist dann etwas einfacher.




  
Nach dem Waschen, werden die Bärlauch-Blätter  gut getrocknet.




Das ist wichtig für die Haltbarkeit der Tinktur.




Als nächstes zerkleinere ich die Blätter grob.




Dann gebe ich sie in ein "Schraubdeckelglas".


 
Und nun werden die zerkleinerten Bärlauch-Blätter mit einem hochprozentigen Schnaps übergossen, bis alle bedeckt sind. Ich nehme hierzu Doppelkorn - der ist relativ neutral im Geschmack!
Jetzt nur noch das Glas verschließen und 4 - 6 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen.




Nach 4  - 6 Wochen abseihen und die Tinktur in eine dunkle Flasche abfüllen. Bitte das Etikettieren nicht vergessen - Inhaltsangabe und Herstellungsdatum sind wichtig! Zur Verwendung fülle ich dann kleinere Teilmengen in Tropfflaschen um.

                                                                          
 Von dieser Tinktur nimmt man als Kur 4 - 6 Wochen täglich 3 X 10 – 20 Tropfen ein. Oder man nimmt bei Bedarf,  1 x täglich vor dem Essen bis zu 50 Tropfen oder 3 x täglich 10 - 20 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie ohne weiteres mit Wasser verdünnen.                                                                                                                                                                           Die Flasche(n) sollte man kühl und dunkel stellen, so hält der Inhalt gut 1 Jahr – bis man wieder neuen, frischen Bärlauch ernten kann.





Kommentare:

  1. Schade, nun ist es wohl zu spät. Ich hätte das Rezept gerne ausprobiert. Bärlauch gibt es in meinem Garten und hier in der Umgebung mehr als genug.
    LG Edith

    AntwortenLöschen
  2. das ist ein ganz!!! wunderbarer Tipp...!
    Nix wie nachgemacht....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!und das gerne denn wer hats schon mal nicht mit D und M....?!:))

    ein wunderbares Gewürz das man für so vieles nutzen kann..
    herzlichst Angel...

    AntwortenLöschen
  3. Danke, für das Rezept das werde ich ansetzen. dein Blog habe ich heute entdeckt und finde in super gemacht. ich werde weiter reinschauen LG ursula

    AntwortenLöschen