4. Januar 2018

Pflanzliches Antibiotikum selbst herstellen


Meine Lieben,

ich hatte Euch erzählt, dass ich ab Weihnachten ganz ordentlich "auf der Nase" lag...

Ein grippaler Infekt der sich gewaschen hatte...
Bronchitis, Sinusitis, Halsschmerzen, Kopf-und Gliederschmerzen, Fieber...
...und ich war so was von schlapp...

Jetzt greife ich einmal tief in meine Kiste der Selbstheil-Methoden - mit Mitteln die 
unsere Großmütter meist sehr gut kannten und entsprechend anwandten:

Da war zunächst einmal viel Ruhe angesagt! Einen kranken Körper darf man nicht noch zusätzlich strapazieren - er braucht seine Kraft zur Abwehr von Bakterien, Viren und Co.

 Auch  genug Trinken ist dann sehr wichtig.
Mein Lieblingsbronchialtee ist der Spitzwegerich-Thymian-Aufguss 
Er hat den großen Vorteil, dass er schmeckt und er hilft ganz ausgezeichnet!

Der Spitzwegerich wird auch Lungenblattl genannt, das zeigt schon eine seiner Hauptwirkungsweisen an: er ist (u. a.) schleimlösend, entzündungshemmend, antibakteriell, er stärkt das Immunsystem und er enthält antibiotische Stoffe...
Spitzwegerich wirkt mit seinen Schleimstoffen zudem beruhigend. Diese Schleimstoffe bilden einen schützenden Film über den Schleimhäuten von Mund und Rachen und sie wirken gleichzeitig den krankmachenden Bakterien entgegen. Die im Spitzwegerich auch enthaltenen Gerbstoffe „versiegeln“ krankes Gewebe regelrecht und fördern dessen Abheilung. So ist dieses Kraut auch ein sehr probates Mittel gegen Halsschmerzen. 2014 war der Spitzwegerich sogar zur
"Arzneipflanze des Jahres" gekürt worden!




Spitzwegerich ist wie Thymian ein natürliches Antibiotikum.

Sein antibiotischer Wirkstoff heißt Aucubin. Er wird allerding durch Hitze zerstört. 
Außerdem gehört Spitzwegerich zu den wenigen Pflanzen, die die Produktion von Interferon beim Menschen anregen. Das erhöht die Abwehrkräfte gegen Viren in der Luft. 

Meine Lieben, dieser wahrhaft großartige Spitzwegerich ist auch so ein Kraut, das wir förmlich mit Füßen treten und als „Unkraut“ verunglimpfen, dabei hat er ein riesengroßes Wirkungsspektrum 
und kann uns in so vielen Fällen heilsam sein. 

Seine stärkste Heilwirkung hat er bevor er blüht, deshalb sollte man ihn am besten schon 
im Frühling ernten und verarbeiten.










Thymian ist auch eine ganz wunderbare Heilpflanze und der reinste Tausendsassa, 
was seine Heilwirkungen anbelangt.
Er hat antibakterielle, antivirale und antifungizide Eigenschaften und es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo Thymian nicht helfen könnte. Seine größte Stärke liegt jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane. So besagt ein alter Spruch:


Thymian galt seit Jahrhunderten als das Antibiotikum der armen Leute
Er löst festsitzenden Husten, das heißt er wirkt auswurfsfördernd. Zudem hat er  krampflösende Eigenschaft und hilft so gegen Spasmen beim Husten. Diese wunderbare Eigenschaft lässt ihn sogar gegen Keuschhusten und Asthma wirken. 
Bei Reizhusten oder einer Bronchitis ist Thymian das Mittel der Wahl! 

Zum Gurgeln verwendet, lindert er Halsschmerzen, die durch eine Kehlkopf- oder Mandelentzündung entstehen. Wenn man einen belegten Rachen hat, hilft es, einfach auf ein paar frischen Thymianblättchen aus dem Garten herum zu kauen. Dabei spielt es keine Rolle ob es 
der sog. "Echte Thymian" (Thymus vulgaris) oder ein Zitronen- oder Orangenthymian ist.


 
 Zitronenthymian


Achtung! Menschen, die an Asthma leiden, müssen vorab mit ihrem Arzt abklären, ob sie entsprechende Mittel einnehmen und anwenden dürfen. In der Schwangerschaft sollte man vor einer Behandlung mit Thymian unbedingt mit seiner Ärztin/ seinem Arzt sprechen!



Diese beiden wundervollen Kräuter - Thymian und Spitzwegerich -  zusammen, sind ein fast unschlagbares Team, wenn es darum geht eine Bronchitis zu bekämpfen. 
Und das (fast) ohne Nebenwirkungen!





Mein Mann hatte für den Aufguss die einfache Zubereitungsform gewählt:
Thymian und Spitzwegrich zu gleichen Teilen mischen; Wasser für eine größere Tasse Tee aufstellen, Kandiszucker hineingeben; sobald dieser aufgelöst ist, Topf vom Herd nehmen und 1 flach gehäuften EL dieser Kräutermischung in das heiße Wasser einrühren; 30 Sekunden ziehen lassen!
Tipp: Dabei unbedingt laut die Sekunden mitzählen, dann weiß jeder in der Familie, dass er mit seinem Anliegen kurz warten muss...und man selbst verpasst die Ziehzeit nicht...
In die große Tasse absieben, frischen Zitronensaft dazugeben und in kleinen Schlucken, so heiß wie möglich trinken...(schlürfen...sorry!)






Ich habe auch allmorgendlich 1/2 Liter Cystus-Tee mit frischen Ingwerscheiben getrunken. Darüber mehr an anderer Stelle...heute nur soviel: er wirkt u. a. antiviral, entzündungshemmend, antibakteriell und Immunabwehr steigernd...

Ich habe inhaliert mit Kamille, gegurgelt mit Salbei, ein warmes Kirschkernkissen mit Teebaumöl beträufelt und auf meine Bronchien gelegt...und dann wieder eine Runde geschlafen...



 Unser "normaler" Gartensalbei (Salvia officinalis) ist am wirkungsvollsten! Die panaschierten Arten (s. kleines Bild), als auch andere Sorten wie z.B. der beliebte Ananas-Salbei haben zum Teil deutlich geringere Heilwirkungen. Sie sind eher als Würzkraut zu verwenden.





...und ich habe 3 x täglich je 25 - 30 Tropfen meines selbst hergestelltes, pflanzliches Antibiotikums eingenommen: 


Eine Tinktur aus den Blüten und Blättern der großartigen Kapuzinerkresse!

 Diese Tinktur hilft mir unter anderem bei Bronchitis, Mandelentzündungen, Sinusitis, aber auch bei Blasenentzündungen und Magenverstimmungen. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, wie beispielsweise Zahnfleisch-, Mandel- oder Kehlkopfentzündung ist es auch sehr dienlich, zusätzlich mit dieserTinktur zu gurgeln.



 

Achtung: Die Tinktur sollte keinesfalls länger als sechs Wochen eingenommen werden. Bei einem übermäßigen Einsatz kann es zur Reizung der Magenschleimhaut kommen.






Hier nun das ganz einfache Rezept für die Zubereitung eines 
selbst hergestellten pflanzlichen Antibiotikums:

Im Herbst, als meine Kapuzinerkresse ganz wunderbar in Kraut und Blüte stand, habe ich Blätter und Blüten geerntet, etwas zerteilt und in ein hohes Einmachglas gefüllt. Darauf kam ein Kornbrand (er sollte 50% Alkoholgehalt haben!) oder 50%igen Ansatz-Alkohol aus der Apotheke.  Diesen Ansatz habe ich unter gelegentlichem Schütteln 4 Wochen ziehen lassen. Dann wurde er abgesiebt und in Tinktur-Fläschchen mit Tropfverschluss gefüllt. (Noch effektiver soll diese antibiotisch wirkende Tinktur sein, wenn frisch geraspelter Meerrettich dem Ansatz zugefügt wird. Ich konnte im Herbst leider keinen auftreiben, der mir gefallen hätte...)



Noch etikettieren und fertig ist ein Antibiotikum, dass einmal (so die Forscher) keine Resistenzen entwickelt, und es wirkt sanft.  
Das bedeutet, es schädigt die Darmflora nicht! 
Das ist ein ganz wichtiger Aspekt, denn die, durch synthetisches Antibiotikum oftmals stark beschädigte Darmflora, schwächt unser Immunsystem!  Denn ein synthetisches Antibiotikum tötet nicht nur krankmachende Bakterien, sondern auch die nützlichen!!!






Wenn man davon ausgeht, dass ca. 80% unserer Immunzellen im Darm ansässig sind, 
muss unser Interesse darauf liegen, diese gesund und funktionsfähig zu erhalten. 

Ansonsten können sich pathogene Mikro-Organismen rasend vermehren 
und uns wieder krank machen. Das genau ist der Grund, warum wir nach einer Therapie 
mit einem synthetischen Antibiotikum oftmals sehr anfällig sind 
oder sogar gleich wieder erkranken!!! 

Unser Immunsysthem liegt einfach am Boden, es funktioniert nicht mehr richtig! Es, respektive unsere Darmflora, muss nach einer Behandlung mit synthetischem Antibiotikum 
erst wieder langsam aufgebaut werden!!!





Hier seht Ihr meinen Mann, der sich im Herbst, gleich vom Beet weg,
 mit vielen gesunden Stoffen versorgt.
Um Irrtümern vorzubeugen, er ißt gerade einige Blüten der Kapuzinerkresse.



 Soviel für heute.
Aber da wäre dann noch der selbstgemachte Hustensaft mit antibiotischen Wirkstoffen,
selbstgemachte Hustenbonbons, 
weitere schleimlösende und antibakteriell wirkende Heilpflanzen, 
sowie ein sehr probates Mittel unserer Großmütter...

Das ALLES im nächsten Post...




Passt auf Euch auf und bleibt gesund oder werdet es sanft wieder!


Eure Heidi




Dieser Post wird noch mit Rostroses ANL verlinkt




Kommentare:

  1. oh liebe Heidi , so spät noch wach? kein Wunder bei deiner saftigen Erkältung rundum, a b e r wie man lesen darf und kann bei dir, hast du ja Jede Menge wirksame Heilpflanzen dagegen und wendest sie auch an um zu sagen: !sie wirken...! Toll, all das und das ist recht viel - kopiere ich mir ab - denn merken kann ich mir all das nicht auf einmal, hänge es mir an den Küchenschrank und::.wo kriegst du jetzt frischen Tymian + Spitzwegerich her, (Apotheke - Reformhaus?..* auch Minze die ist jetzt bei mir längst verfroren und vertrocknet, bröselt sehr...um sie zum Ansatz zu gebrauchen?
    ein toller Post mit ganz viel lehrreichem darin...das gilts echt zu merken...
    gute Besserung für dich...
    und liebe Grüße
    angelface ( auch noch wach)

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  2. Liebe Heidi,
    danke für diese wertvollen Tips! Es ist natürlich schön, wenn man diese Kräuter im Garten hat, um sich diese Dinge auhc zubereiten zu können! Ich bin auf Deinen nächsten Post schon gespannt!
    Ich wünsche Dir einen schönen und entspannten Tag,und ein wunderschönes, glückliches, friedliches und vor allem gesundes Neues Jahr!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Hej Heidi,
    Mich hatte es ja letztes Jahr auch so schlimm mit lungenentzündung und so erwischt. Ich war noch wochenlang so schlapp. Da hätten deine mittelchen sicher prima geholfen.das mit dem spitzwegerich und der kapuzinerkresse wusste ich noch nicht,aber klar thymian hilft prima. Das haben wir als kinder scbon bekommen. Danke für den interessanten post,heidi,ich hoffe das es dir nun wieder richtig gut geht? ganz lg aus dänemark,ulrike :0)

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  4. Echt sehr interessant, so mag ich alles aber wusste diese Heilwirkungen nicht. Gerade an Kapuzinerkresse kann ich nie vorbeigehen ohne davon zu "naschen". Davon habe ich mir übrigesn auch ein Salatöl sowie Essig gemacht^^

    Danke für all die Info, schon abgespeichert werde ich das mal verinnerlichen wenns mal zwickt oder zwackt ;-)

    Herzliche Grüsse

    N☼va

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  5. ...das ist alles sehr interessant, liebe Heidi,
    und toll, dass du mit so natürlichen Mitteln schnell wieder gesund geworden bist...nach Möglichkeit versuche ich das auch...

    wünsche dir einen guten Tag,
    liebe Grüße Birgitt

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  6. Liebe Heidi, hab Dank für den richtig guten Bericht.
    ♡☆♡
    Jetzt Frage ich mich gerade, warum ich nicht auf die Idee gekommen bin mit der Kapuzinerkresse!? Weil so viel davon da war. Nun es gibt ja ein neues Pflanzen-Jahr. Ich werde auf Bärlauch zurückgreifen wenn Not. Davon hab ich richtig viel eingefroren. Und Bärlauchtinktur hab ich auch. Nun ich freu mich über Deinen schönen Post!♡☆♡
    ♡Herzlichst Brigitte☆

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  7. Vielen Dank liebe Heidi für Deinen großartigen Bericht. Auch mich hat es über die Feiertage sehr stark "erwischt"!Diese Tinktur mit der Kapuzinerkresse werde ich mir sicherlich zubereiten, da ich immer sehr viel davon aussäe, weil ich sie für Salate verwende.
    Alles Gute und einen lieben Gruß schickt Dir Crissi

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  8. Liebe Heidi
    Vielen Dank für Deine lieben Worte! Bei Dir ist es deutlich bunter, das stimmt... ;-) dafür teilst du eine Menge Wissen!!! Und in meiner Familie gibt es auch ein ganz buntes Kind! Jeder soll sich doch so entfalten können wie es zu ihm passt! Ich wünsche Dir ein ganz gutes neues Jahr! Liebe Grüsse aus dem Vitahus

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  9. Danke für diese reichhaltigen Ideen! :-)
    Thymian und Salbei habe ich in den letzten Tagen schon genutzt - doofe Erkältung; liege gerade das Sofa platt.
    Aber einiges andere war mir neu. Danke! :-)
    Gute Besserung!

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  10. Ich wünsche gute Gesundheit im Neuen Jahr! Liebe Grüsse von Regula

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  11. Liebe Heidi, vielen Dank für deinen kommentar auf meinem Blog.Da ich in der letzten Zeit wenig eingestellt habe , fruet es mich um so mehr von dir zu hören. Ich muß gestehen, dass ich , wenn ich denn schon mal am PC sitze, auch immer bei dir ´reinschaue, aber mir nicht die Zeit zum Schreiben nehme. Dabei weiß ich doch nur zu gut, wie sehr man sich über einen Kommentar freut. Ich habe täglich so zwischen 20 und 30 Klicks, aber schreiben tut mir fast keiner. Macht nix.
    Ich habe auch ein natürliches Antibiotikum. Es ist der Honig. Ich kaufe aber nur bei privaten Imkern, denn dem Industriehonig traue ich nicht sehr viele Eigenschaften, außer dass er süß ist, zu. Das zweite Mittel, welches mich gesund hält, ist mein Hund. Zwei mal täglich 1 Stunde spazieren hehen bei jedem Wetter härtet unglaublich ab. Ich hatte seit 4 Jahren keine Erkältung mehr.
    Ganz liebe Grüße aus dem Chiemgau
    Sabine

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  12. Liebe Heidi, ich wünsche Dir ein gutes Neues Jahr und viel Glück. Auch möchte ich mich für Deine lieben Worte auf meinem Blog bedanken. Wenn man zwei so schwierige Schwangerschaften hinter sich hat wie Du, dann ist alles andere unwichtig. Grundsätzlich ist es immer das Wichtigste, dass alle Beteiligten möglichst risikolos und möglichst gesund eine Geburt überstehen. Leider rückt das immer mehr in den Hintergrund, wenn man sich so manche Alternativmeinung anhört.

    LG Kathrin

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  13. Liebe Heidi,
    schön, dass dir alles so gut geholfen hat, wieder fit zu werden.
    Die Natur hat doch wirklich viel zu bieten, oder? Man muss nur wissen, was man wie einsetzt. Leider ist da viel Wissen verloren gegangen und die Gesellschaft vertraut viel zu sehr auf künstliche "Gesundmacher", die zwar manchmal wirklich nötig sind, doch meistens einfach in der Packung bleiben könnten...
    Schön, dass du dieses Wissen hier weitergibst. So können wir alle wieder mehr auf die Natur vertrauen.
    Ganz liebe Grüße, Marie

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  14. Liebe Heidi,
    das hätte ich eher wissen sollen, dann hätte ich mir vielleicht das verschriebene Antibiotika sparen können. Mich hat nämlich von Weihnachten bis Silvester ein heftiger Infekt mit Fieber erwischt. Daher habe ich mich auch ein bisschen rar gemacht in der Bloggerwelt, doch nun bin ich wieder da und lese auch wieder Deine tollen Posts.
    Alles Liebe und Gute für 2018 und vor allen Dingen Gesundheit!
    Astrid

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  15. Liebe Heidi,
    das ist wieder ein TOLL für ANL geegneter Beitrag - bitte ab 15.1. dort verlinken, danke! Ich setze im Krankheitsfall ja auch gern auf pflanzliche Wirkstoffe - Teebaumöl-Inhaltationen beispielsweise - Thymian hilft mir bei Husten allerdings erfahrungsgemäß nicht intensiv genug. Bei unserer Sommerbronchitis 2017 haben wir es mal mit Hustensaft aus Isländisch Moos versucht und wurden sehr angenehm überrascht - das Mittel half wunderbar. Spitzwegerich habe ich noch nicht versucht. Stimmt es, dass Breitwegerich ebenso gut hilft? DEN haben wir nämlich in größeren Mengen in unserer Wiese ;-) Thymian nehme ich vor allem zum Würzen - ich mag den Geschmack so gerne - und Kapuzinerkresse als essbare Verzierung für den Salat und andere Speisen, allerdings haben wir jetzt schon 2 Jahre lang keinen Wachstumserfolg mit dieser Pflanze mehr gehabt. Zu viele hungrige Schnecken?
    Dank dir auch sehr für deinen Kommentar und die Glyphosat-Nachrichten - ja, halten wie die Daumen, dass sich auf diesem Sektor tatsächlich so viel tut, wie versprochen wird. Ich denke, es ist immer gut, wenn "das Volk" den Politikern mitteilt, wo unbedingt etwas unternommen werden sollte - egal ob nun direkt oder mit Petitionen. (Bei letzterem kommen dann eben immer so viele Stimmen zusammen, dass eher Zugzwang für die Regierenden besteht, als wenn nur einzelne Personen sich direkt an die Politik richten. Darum - und weil ich einfach zu wenig Zeit habe, um bei jedem mir wichtigen Thema extra Schriftwechsel anzustreben - bevorzuge ich derzeit diese Methode... Vielleicht habe ich mal mehr Zeit, sobald ich in Pension bin, aber ich fürchte, für diese Zeit habe ich auch schon zu viele Pläne ;-))
    Herzliche Jänner-Grüße und viel Glück und vor allem Gesundheit für 2018,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2018/01/jetzt-aber-wirklich-ruckblick-auf-die.html

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    1. Liebe Traude, Heidi wird nichts dagegen haben, wenn ich Dir hier antworte, hoffe ich ...
      Isländisches Moos hatte ich auch vor vielen Jahren in einer Hustenteemischung, das half wirklich vorzüglich. Doch dann bekamen wir es nicht mehr. Grund war Tschernobyl!
      Scheinbar reicherte diese Flechte Radioaktivität an.
      Ich habe es schon lange nicht mehr versucht, aber das letzte Mal, dass ich Isländisches Moos in der Apotheke besorgen wollte und aus genanntem Grunde nicht erhielt, liegt nur wenige Jahre zurück.

      Thymian hilft bei Husten auch sehr gut. Wer den Geschmack nicht als Tee mag, kann ihn mit Honig süßen. Man könnte sogar Zitronensaft dazugeben, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Brennessel mit Zitronensaft schmeckt auch vorzüglich, nebenbei bemerkt, für alle, die den etwas "wilden" Geschmack der Brennessel nicht mögen ... ich mische sie auch mir Pfefferminzblättern, mag den Geschmack aber auch pur. Hat jetzt aber nichts mit Husten zu tun. ;-)

      Liebe Grüße an Dich und Heidi
      Sara

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    2. Liebe Traude
      Sorry, dass die Beantwortung Deiner Frage so lange gedauert hat...
      Es gibt neben dem Spitzwegerich und dem von Dir angesprochenen Breitwegerich auch noch den Mittelwegerich. Vor Jahren habe ich gelernt, dass der Spitzwegerich, von diesen Dreien, die meisten Heilstoffe und diese zugleich in der höchsten Konzentration habe...Heutzutage sind da zumindest einige Wissenschaftler etwas anderer Meinung, denn sie äußern sich dahingehend, dass sie sagen: Eine jede dieser drei Wegericharten habe ungefähr die gleichen Wirkstoffe und die gleichen Wirkungsweisen... Du kannst also getrost auf Euren Breitwegerich zurückgreifen.

      Was die Auseinandersetzung mit den Politikern über relevante Themen anbelangt, so bin ich meistens auch an Petitionen beteiligt, aber manchmal ergibt sich auch die Gelegenheit eines persönlichen Gesprächs oder, im Ausnahmefall, schreibe ich die Politiker auch schon mal direkt an. Schön ist es dann, wenn man wahrgenommen wird und Antwort bekommt.
      Wir Beide stehen für die gleichen Dinge. Darf ich das so sagen?!
      ...und ich glaube auch sagen zu dürfen, wir sind, jede für sich, irgendwo unermüdlich...und das ist gut so! Unsere Welt braucht Menschen, die genau hinschauen und die dann erkannte Missstände auch anprangern. Lass uns so weitermachen!!!

      Dir alles Liebe

      Heidi

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  16. Liebe Heidi,
    das war ein wirklich toller Bericht. Ja, meine Mama hat mir als Kind auch immer Thymian/Spitzwegerich Tee verabreicht.
    Sehr interessant für mich, war dein Bericht über die Kapuzinerkressetinktur. Meine Tochter hat viel mit Blasenentzündung zu tun. Da werde ich dieses Jahr doch gleich so eine Tinktur ansetzen. Wir sind sehr sparsam mit Antibiotika, nur in Ausnahmefällen nehmen wir es.
    Ich hoffe, du bist wieder ganz fit mit deiner grünen Apotheke!
    Ein wunderschönes neues Jahr wünsche ich dir und freue mich schon auf all die vielen interessanten Posts, die dieses Jahr auf deinem Blog erscheinen werden.
    Liebste Grüße,
    Dani

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  17. Liebe Heidi,

    ich bin ganz begeistert von diesem Post. Ich habe ja auch allerhand Kräuter im Garten, die Kapuzinierkresse war dieses Jahr auch mit dabei und auch nächstes Jahr möchte ich sie ansäen. Ich werde das auf jeden Fall ausprobieren. Vielen lieben Dank und gerne mehr von diesen schönen Tipps. Ein gesundes frohes und gutes neues Jahr wünsche ich Dir.

    Herzlichst
    Kerstin mit Mama Helga

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  18. So wie Dein Mann mache ich es auch, liebe Heidi. Ich halte nicht so viel von Zucker-Zubereitungen. Zucker ist ja auch nur ein Präparat und für uns im Grunde ungesund. Die Darmflora kommt auch durch Zucker durcheinander! In kleinen Mengen mag es angehen ... und zur Konservierung für Notzeiten, z.B. in strengen Wintern, wo wir keine Pflanzen finden. Honig aus guten Quellen ist da immer noch besser, da ein Naturprodukt, anders als der Fabrikzucker egal welcher Art.

    Medizin darf auch ruhig "bitter" schmecken, wir wollen schließlich gesund werden. So verwöhnen muß man seinen Gaumen nicht, da ist viel Verweichlichung heute. Ich mag auch nicht gern unangenehme Geschmäcker, aber vieles schmeckt gar nicht so schlecht von den Wildpflanzen, wenn man sich erst darauf einlässt und all den Fastfood und Präparate-Kram weglässt. Denn dann erholen sich die Geschmacksknospen wieder auch für die natürlichen Geschmacksstoffe.

    In jedem Fall brauchen wir die Wilden, schon auch wegen ihrer Bitterstoffe, denn davon nimmt der Mensch von heute kaum noch etwas zu sich. Man darf sich nicht wundern, wenn sogar schon junge Menschen unter Leber-Gallenbeschwerden leiden. Es gibt zwar schon einige, die umkehren, zu dem alten Wissen, aber ich frage mich wirklich, wo all das noch hinführen soll, wenn der Mensch Krankenhausaufenhalte und Operationen für den Normalzustand mittlerweile ansieht! :-( Und lieber das in Kauf nimmt, als etwas an seiner Lebensweise zu ändern!

    Viele liebe Grüße
    Sara

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Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich über jeden einzelnen sehr!

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