17. Januar 2017

Winterzeit ist auch Planungszeit - und eine Buchvorstellung


Meine Lieben,

wenn es das Wetter schon unmöglich macht, unserer Lieblingsbeschäftigung,
der Arbeit in der Natur nachzugehen...




 ...so lange es also sooo ausschaut - Eisblumen am Fenster und gefrorene Böden...



 

...dann können wir doch wenigstens von wunderschönen, warmen Frühlings- und Sommertagen 
mit Bienengesumm und dem Anblick vieler wundervoller Blüten und deren Düften träumen...






Ich sitze dann sehr gerne im Wintergarten 
- besonders schön ist es, wenn er so lichtdurchflutet ist. Aber es ist auch eine ganz besondere Stimmung, wenn ich in meinem "Oma-Sessel" sitze, und direkt neben mir liegt eine dicke Lage Schnee und klirrender Frost läßt den kleinen Teich zufrieren...
...nur getrennt durch das Isolierglas habe ich es kuschelig warm...
...und darf planen!





Hilfreich ist dann, wenn ich entsprechende Bücher habe...Eines stelle ich Euch jetzt einmal vor...
 Laßt uns zusammen auf Erkundung gehen in diesem sehr durchdachten Garten-Kalender für 2017 des Cadmos Verlags. Karl Ploberger, sicherlich vielen von Euch bekannt durch seine Fernsehreihe und seine Bücher, führt uns in seiner bewährten Manier "garteln für intelligente Faule" 
durch 12  spannende Monate...
Kommt einfach mit!




 

Gleich am Anfang dieses Kalenderbuches haben wir neben dem Inhaltsverzeichnis einen Überblick über die Monate mit den jeweiligen Mondphasen. Eine Seite weiter könnt Ihr dann u. a. nachlesen, 
was es mit diesen Mondphasen auf sich hat, und wie Ihr sie nutzen könnt...





Dann folgt das monatliche Kalendarium mit Pflanz- und Wettersymbolen, mit Mondphasen, alten Bauernregeln und ganz aktuellen Hinweisen auf Veranstaltungen, die die Augen von Gärtnern/innen 
leuchten lassen...





Von Januar bis Dezember hält Karl Ploberger den Tipp des Monats für uns bereit...





...und es warten noch viele weitere, überaus praktische und hilfreiche Hinweise auf uns...





...und diese genau zu dem Zeitpunkt, da sie am besten umgesetzt werden können/sollten...





Das geht von Pflanztipps, über Anzuchttipps, geeigneten Schnittmaßnahmen, bis hin zu unterschiedlichen Beetanlagen...u.v.a.m.





Hier im Kalendarium des Mai findet Ihr fachmännische Aufforderungen - lustig in Versform verpackt...





...und natürlich habt Ihr jeden Monat genügend Platz für eigene Notizen...





Die wichtigsten Gartenarbeiten im Überblick, auf einer Seite zusammengefaßt,
diese Ruprik findet Ihr auch monatlich.





Der jeweilige Buchtipp des Monats darf auf gar keinen Fall unterschlagen werden...!!!
Da sind so tolle und interessante "Geschichten" dabei...
Ihr werdet vermutlich (wie ich auch) ein weiteres Bücherregal anschaffen müssen...(schmunzel...)





Der Nützling des Monats, die Pflanze des Monats, Pilze aus eigenem Anbau...hier bleiben kaum Wünsche offen...und alles ist einfach und verständlich dargelegt...sofort zum Umsetzen!!!





 Die allmonatlichen Rezeptvorschläge lassen die Herzen unserer Meisterköchinnen und -bäckerinnen wohl auch höher schlagen...





Geht das Vegetationsjahr zu Ende, dann dürfen wir uns zusätzlich über wertvolle Tipps für 
unsere Zimmerpflanzen freuen...





Im letzten Monat des Jahres, dem Dezember, hält Karl Ploberger noch einige zusätzliche Besonderheiten für uns bereit: das sind einmal, auch für Laien, gut nachvollziehbare Erläuterungen zur Verwendung des Mondkalenders, es folgt die Darstellung des phänologischen Kalenders und ganz zum Schluss findet Ihr hier einen ausführlichen Veranstaltungskalender mit allen 
wichtigen Kontaktdaten!!!


 Meine Lieben, wie sieht es aus mit Euren Träumen für den Garten?
 Diese Träume könnt Ihr ausbauen, indem Ihr Euch gedanklich damit auseinandersetzt, was Ihr verändern könntet...was Ihr in Euren Gärten noch besser machen könntet...
Ich persönlich habe ja so einige Pläne...Ich muss nur noch meinen Mann davon überzeugen...


...und dieses wunderbare Kalenderbuch kann dabei eine ganz große Hilfe sein!!!





Und jetzt darf ich mich wieder über einen neuen Eintrag bei meinen Followern freuen.

Ich begrüße ganz herzlich bei mir Veronika und Attila mit Ihrem Blog Fabol

 Ihr Lieben seid

                                        


Fühlt Euch wohl bei mir!



All meine Lieben,
geht fröhlich in Eure Tage!
Jetzt ist der beste Augenblick für gute Laune!


Eure Heidi





14. Januar 2017

Es ist angerichtet...für Piepmatz und für Holunderblütchen


Meine Lieben,

Das wird heute ein Post mit mehr Text. Hoffentlich habt Ihr ein wenig Zeit mitgebracht. 
Spätestens bei Frost oder Schnee wird es nämlich für unsere heimischen Wildvögel schwierig bis unmöglich genügend Futter zu finden, und so freuen sie sich über Vogelfutter in einem Futterhaus, einem Futtersilo oder einer Futterglocke.
Dabei ist es ganz wichtig, dass rechtzeitig vor der Dämmerung und früh am Morgen Futter bereitsteht. Denn abends müssen die Vögel Energie tanken um die frostige Nacht zu überstehen und am Morgen muss der erlittene Energieverlust wieder ausgeglichen werden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Vögel wie z.B. der Gimpel oder die kleine Meise in kalten Frostnächten über 10% (!) ihres Körpergewichtes verlieren, und das in einer einzigen Nacht und nur, um ihre nötige Körpertemperatur zu halten.



Wenn ihr einmal eine Futterstelle eröffnet habt, dann seid so gut und haltet die komplette Zeit des Frostes oder der geschlossenen Schneedecke durch. Denn sonst könnte es sein, dass die Vögel mit
hohem Energieaufwand die gewohnten Futterplätze anfliegen und diese dann leer vorfinden.
Das wäre richtig schlimm!

Was ist nun das richtige Vogelfutter? In ihrer Ernährungsweise teilen sich unsere heimischen   
Wildvögel in zwei Gruppen: die Weichfutterfresser und die Körnerfresser.


Reine Weichfutterfresser sind Rotkelchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Drossel, Amsel und Star. Sie fressen normalerweise tierische Kost (z.B. viele Insekten im Sommer) oder nur sehr feine Sämereien. Ihnen ist mit grobem Körnerfutter nicht geholfen!!!  Bietet ihnen daher am besten Getreideflocken (z.B. Haferflocken), Mohn, Kleie, Rosinen und Obst (z.B. Äpfel) oder das in Zoofachgeschäften erhältliche Mischfutter an. Ein ganz besonderer Leckerbissen sind in warmem Öl getränkte Haferflocken...




Wenn Ihr Früchte anbietet, dann bitte möglichst nur im Ganzen, denn kleine Stücke frieren im Winter schneller ein und verderben zudem leichter. 

 

Weichfutter-Fresser suchen ihr Futter oft in Bodennähe. Für sie gibt es spezielle Futterautomaten. Stellt diese an übersichtlichen Stellen auf, damit die Vögel herannahende Fressfeinde rechtzeitig bemerken  können.




Unsere Meisen, Spechte und Kleiber gehören ebenfalls zu den Weichfutter-Fressern. Sie sind allerdings flexibler, und so gelten diese Vögel, vor allem im Winter, als „Allesfresser“. Denn sie stellen sich in der kalten Jahreszeit oftmals auf Körner wie Sonnenblumen-Kerne, Mohn oder Hanfsamen um. 



 


Für die Weichfutter- und Allesfresser eignen sich auch Fett-Körner-Mischungen (Meisenknödel, Meisenringe) sofern diese gut erreichbar sind. Die meisten reinen Weichfutterfresser nehmen diese Talgmischungen aber bevorzugt zerbröselt vom Boden auf. Das Fett ersetzt dabei die tierische Kost. Solche Fett-Körner-Mischungen haben zudem den Vorteil, dass die Körner in einem Fettgemisch vor Nässe weitgehend geschützt sind.
 



Finken, Sperlinge und Ammern werden der zweiten Kategorie zugeordnet, denn sie gehören (beispielsweise) zu den sogenannten Körnerfressern. Ihre Schnäbel sind kräftiger, als die der Weichfutter-Fresser. Sie fressen Sämereien, auch großkörnige. 


Je nachdem, mit welchem Futter Ihr Euer Futterhaus, Euer Futtersilo für Vögel im Winter füllt, könnt Ihr damit also ganz unterschiedliche Vogelarten anlocken und bewundern. Es ist ein so wunderbares Naturschauspiel und macht richtig froh! Nur als Model sind sie denkbar ungeeignet...und da mein Zoom nicht richtig funktioniert sind sie schneller weg, als ich mich herantasten und fotografieren kann...Leider!


Jetzt noch ein paar Anmerkungen zum Vogelfutter selbst: Wählt ein Vogelfutter, das möglichst wenig „Füllmaterial“ wie Getreidespelzen und Getreidehülsen enthält. Ihr bezahlt diese Füllstoffe mit, aber den Vögeln bringen sie nichts! Wenn Ihr einmal ein Vogelfutter erwischt habt, von dem die Vögel im Winter viel übrig lassen, spricht dies für einen hohen Anteil an Füllmaterial. Beim nächsten Mal solltet Ihr dann auf ein anderes Vogelfutter zugreifen.  

Noch ein ganz wichtiger Aspekt: Das Vogelfutter sollte möglichst frei von Ambrosia-Samen sein. Diese Beifuß-Art (aus Nordamerika eingeschleppt) hat sich auch bei uns angesiedelt und kann bei Allergikern zu schweren Reaktionen führen. Durch "Ambrosia-freies" Vogelfutter könnt Ihr dazu beitragen, dass sich diese Pflanze nicht noch weiter verbreitet. In der Schweiz gibt es dazu bereits eine gesetzliche Regelung, bei uns streiten sich noch das Landwirtschafts-, Umwelt- und Gesundheitsministerium!!!

 

Solch ein gesäuberter Nistkasten, mit einer kleinen Heueinlage, wird häufig als Nachtlager genutzt. Darin ist es weniger eisig - ein gutes Gefühl!
                                                                                                                                                     



Ein guter Körner-Mix sieht laut NABU so aus:
etwa zwei Drittel Sonnenblumenkerne und zu einem Viertel Hanfsaat. Beide Saaten sind aufgrund ihres hohen Ölgehaltes recht energiereich. Der Rest sollte aus Haferflocken, gehackten Nüssen und kleineren Sämereien bestehen, die in handelsüblichen Kanarien- und Waldvogelfutter enthalten sind.



Besonders energiereich sind Körner-oder Weichfutter-Fett-Mix-Angebote
Im Handel wird leider eine oftmals hoch minderwertige Qualität bei Meisenknödeln angeboten. Daher empfehle ich Euch, stellt diese doch selbst her. Es ist ganz einfach: Grundstoff ist ungesalzener Rinder- oder Hammeltalg, der in Schlachtereien erhältlich ist. Dieser wird erhitzt – nicht allzu sehr über den Schmelzpunkt hinaus, da er sonst gewaltig stinkt. Die Hinzugabe von Speiseöl im Verhältnis 1:5 verhindert, dass das Fett (besonders bei Frost) zu hart wird und bröckelt.

 



Ganz tolle Rezepte hierzu und  auch noch etwas für das menschliche Auge findet Ihr bei Tante Malis Magazin  Living & Green.








Schrittweise zeigt sie Euch, wie man die wundervollsten Energiekuchen ganz einfach selbst machen kann. Ich habe es ausprobiert, aber man merkt, hier bin ich noch Lehrling. Schaut also lieber noch bei der 
"Fettfutter-Torten-Konditoren-Meisterin" nach...Es lohnt sich!



Vergesst nur eines nicht, Talg wird nach einiger Zeit ranzig. Macht daher nie zu große Mengen auf Vorrat fertig, damit die Vögel sich bei der Aufnahme von möglicherweise ranzigem Fettfutter nicht Krankheit oder gar  den Tod holen...

                

In diesem Zusammenhang ist noch etwas ganz wichtig: Wenn Ihr Vogelfutter in einem Vogelhäuschen anbietet, säubert dieses mindestens alle 2 Tage gründlich von Kotresten, denn auch diese sind ursächlich für erhebliche Krankheitsfälle.






Auch das ist enorm wichtig! Vogelfutter darf niemals Salz enthalten! Übrig gebliebene Lebensmittel wie Schinken, Käse oder Wurst sind deshalb für Vögel absolut tabu! Auch Brot, Brotkrümel, Salzkartoffeln, Püree, gekochter Reis oder ebensolche Nudeln eignen sich nicht als Vogelfutter! Diese Speise enthalten allesamt Salz und Brot quillt zudem im Magen der Vögel auf. Fett in Form von Butter oder Margarine, bekommt Vögeln ebenfalls nicht!  

 

Bei Futtersilos achtet bitte darauf, dass das Futter in den meist kleinen Öffnungen durch Nässe nicht schimmlig wird! Auch Schimmel verursacht Krankheit und Tod!
 
Diesen Post verlinke ich jetzt noch bei Ellen und ihren Herzensangelegenheiten




Vielleicht habt Ihr dieses Wochendende noch etwas Zeit!?!? Dann könntet Ihr u. U. Wintervögel eine Stunde lang beobachten und dann hier melden!

Das ist eine seit 7 Jahren wiederkehrende, bundesweite Aktion des NABU und die läuft 
dieses Jahr noch bis zum 16. Januar!!!

Das Teilnahmeformular ist bis einschließlich Montag unter NABU "Stunde der Wintervögel" geöffnet!














Diesen Winterstrauß kennen Viele von Euch bereits...Ich war vorigen Sonntag zu spät...Das Portal bei Holunderblütchen war schon geschlossen. so versuche ich es heute noch einmal...mit meinen dunkelroten, samtigen Edelrosen...Gilt das überhaupt??? Noch stehen sie bei mir, sehen nur nicht mehr ganz so frisch aus...
Für heute mache ich jetzt mal schnell Schluss, Ihr wißt ja, mein Vorsatz...

Ich wünsche Euch ein berauschendes Wochenende und genießt die guten Stunden!!!


Alles Liebe - Euch Allen

Eure Heidi



Also ich weiß nicht was da heute los ist?!!!!!
Ich achte z. B. immer gerne auf den gleichen Zeilenabstand zu den Bildern. Mir ist es auch wichtig, für das Gesamterscheinungsbild eines Postes, wie bestimmte Zeilen und Wörter zueinander stehen...
Heute kann ich versuchen, was immer ich will - das End-Ergebnis auf meinem Blog sieht leider so ganz anders aus, als hier auf meiner "Arbeits-Seite"!!!! Schade! Sehr schade!!!!

  • f Je mehr Naturfreunde an der Aktion teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogel