2. Mai 2016

Das ertragreiche Hochbeet


Wenn man entweder aus Platzmangel, oder wie in unserem Garten durch das Wurzelwerk unseres gut hundertjährigen Walnussbaumes, nur wenige Beete anlegen kann, aber trotzdem auf gesunde Weise möglichst viel Ertrag erwirtschaften möchte, dann ist ein Hochbeet die richtige Entscheidung!






Dass bei mir das rückenschonende Arbeiten zunächst die größte Rolle gespielt hat, habe ich Euch ja schon erzählt. (siehe im Post: Hochbeete - eine ganz großartige Erfindung)

Heute will ich Euch die weiteren Vorteile eines Hochbeetes aufzeigen:

Die Wärme der Erde in einem Hochbeet ist ungefähr  5  -  8° höher, als in einem "normalen" Gemüsebeet. Das hat 2 Gründe: einmal wird durch den Rotte-Prozess Wärme erzeugt, und dazu kommt, dass das Hochbeet von 3 - 5 Seiten die Wärme der Sonnenstrahlen abbekommt. Dieses "mehr" an Bodentemperatur läßt uns vor allem im zeitigen Frühjahr, als auch im Spätherbst richtig gute Bedingungen für unsere Kulturpflanzen finden. Natürlich darf man nicht vergessen, dass durch diese erhöhte Wärme auch die Verdunstung größer ist - also gießen und mulchen nicht vergessen!
Durch die verlängerte Wachstumszeit, aber auch durch das insgesamt schnellere Wachstum ist der Ertrag, in einem neu errichteten Hochbeet, mindestens doppelt bis drei mal so hoch, als in einem Flachbeet.
Das hört sich doch gut an! Oder?
Ein weiterer Vorteil ist bei den Schnecken zu sehen, denn zumindest anfangs sind es deutlich weniger!






Und jetzt komme ich zu meinem Stufenbeet, das Ihr schon kennt. Das ist seit knapp 3 Wochen komplett bepflanzt und trotz des widrigen Wetters (Kälte, Schnee und Eisregen am Tag, als auch leichter Nachtfröste) wächst es dort...Allerdings decke ich nachts die Beetflächen ab. (s. Post: ...und es muss doch Frühling werden!)

Die "große" obere Pflanzfläche mißt 2,40 m x 1,25 m (...mehr ging an dieser Stelle nicht!)
           
Ihr werdet sicher staunen, was da alles wachsen und gedeihen kann:





Orangenminze mit Rhizomsperre; Schnittlauch; Kümmel; Dill;
Colakraut (Eberraute - Artemisia abrotanum); 5 x Mutterkraut (ein Chrysanthemum); Rucola;
3 x Petersilie (1 x kraus, 2 x glatt); Rosmarin; Currykraut; Olivenkraut; 3 x Sellerie; 




 
10 blaue Kohlrabis; 10 weiße Kohlrabis; Jiaogulan mit Rankgerüst; 
2 x Kapuzinerkresse mit je einem kleinen Rank-Obelisken





Liebstöckl (Er verselbstständigt sich – ich muss ihm Einhalt gebieten!)





...und die Königskerze. Sie hat schon mächtig zugelegt dieses Jahr!




So, jetzt hoffe ich, dass Euch meine Artikel über das/die Hochbeete weiterhelfen können! Ihr könntet mir auch helfen, indem Ihr diesen Post mit Euren Gartenfreunden teilt. Damit unterstützt Ihr nicht nur meinen Blog, sondern Ihr könnt Euch auch noch gleichzeitig mit Euren Freunden über dieses Thema austauschen.                                    Vielen Dank dafür!




Und noch ein Hinweis: 
Heute ist der letzte Tag, an dem Ihr noch mitmachen könnt bei meiner Buchverlosung.  Schreibt schnell unter dem Post Buchverlosung auf, was für Euch zu einem Gartenratgeber gehört und Ihr seid dabei. Ich drücke die Daumen!




Alles Liebe Euch ALLEN

Heidi











 

1 Kommentar:

  1. Liebe Heidi, ich mag dein Hochbeet....
    Ich wünsche dir eine tolle Ernte.
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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