22. Mai 2016

Akeleien wohin das Auge sieht...

...farblich sind sie sehr unterschiedlich...





 Hier tendieren die noch geschlossenen Blüten von außen in Richtung pink,
geöffnet zeigen sich die Sporne dann in zartlila.





 ...während diese Blütenköpfchen in einem schönen Blau erstrahlen...




 

...und diese Sorte, farblich zwischen weinrot und dunkellila (...oder wie würdet Ihr das nennen?) hat es sich im Tomatenhaus gemütlich gemacht...





Das ist eine Sorte, die mit ihrem dreifachen zartrosa Faltenröckchen ganz oben auf meiner Hitliste steht...





Eine weitere Farbauswahl: Die äußeren Blütenblätter zeigen sich dunkler lila, während die inneren Blütenblättchen zart fliederfarben punkten...





Aufgeblüht fast ganz in Weiß - nur am Sporn ein kleiner lila Tupfen...





Das sind meine dunkelsten Akeleien - im Strauß mit der weißen Sorte ein ganz toller Kontrast!



Die Knospen dunkler und in der Blüte wahrlich zarte Elfenhandschuhe... wie im Märchen...











Diese Blüten stellen sich, mit ihren Blättchen in der 2. Reihe, markant zweifarbig vor. Auch in der gesamten Form unterscheiden sie sich deutlich von den anderen.



 

Auch das eine Besonderheit: der erste äußere Blätterkranz der Blüte ist zartlila, dann folgen in der 2. Reihe weiße, deutlich kleinere Blütenblättchen, während die kleinsten, im Innern der Blüte,  dann wieder zartlila erscheinen...es ist einfach unglaublich, was sich die Natur so Alles "einfallen" lässt...! Uns bleibt da nur ein großes Staunen!





...und noch eine etwas veränderte Variante: hier sind die Blütenblätter einmal deutlich abgerundeter (als die 2 Bilder zuvor) und der Aufbau besteht auch wieder aus 3 Reihen, wobei die mittlere Reihe hier in zartem Gelb gehalten ist. Auch wieder wunderschön...

Und hierbei hatte ich vermutlich selbst die Hand etwas im Spiel, denn ich habe im vorigen Jahr mit einem feinen, zarten Pinsel versucht die Bestäubung selbst hin zu bekommmen. Ich wollte diese Art unbedingt über Samen sortenrein vermehren können...Ist fast gelungen!? Oder, was sagt Ihr?






Ein ganz starkes Bienchen ist hier am Werk: es beißt die Sporen der Akelei von außen an, um so problemlos an den Nektar zu kommen, ohne sich durch die Enge derselben quälen zu müssen...raffiniert!
Eine Bestäubung findet in diesem Fall natürlich (leider) nicht statt!!!





 Jetzt noch ein ganz wichtiger Hinweis:
Die Akelei enthält das Gift Magnoflorin, sowie ein Blausäure bildendes Glycosid.
Schon nach dem Verzehr von 20 g der frischen Blätter  kann es zu Atemnot, Herzbeschwerden und Krämpfen kommen, die Symptome klingen allerdings rasch wieder ab. Die Giftstoffe bewirken auch Hautreizungen und Blasenbildung. Vor allem bei Kindern heißt es also: Gut aufpassen!





So meine Lieben, soviel für heute zu den allgegenwärtigen Akeleien in meinem Garten. 

Wo sie sich einmal niedergelassen haben und bleiben dürfen, erfreuen uns die jungen Sämlinge jedes Jahr aufs Neue mit immer wieder neuen Farben und Formen. Es sei denn, ihr teilt die Älteren, die Großen dieser doch recht starkwüchsigen und problemlosen Stauden - dann bilden alle ihrer Teilstücke die gleichen Blüten.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Eure Heidi




Kommentare:

  1. Herrlich, liebe Heidi, deine Akeleien :-)
    Ganz viele sonnige Maisonntagsgrüße
    sendet dir die Urte :-)

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  2. Liebe Heidi,Du hast ja so viele schöne Sorten von diesen zauberhaften Elfen.Ich hatte früher fast nur blaue und inzwischen auch ganz verschiedene die alle von selber so gekommen sind,freu.
    LG.Renate ( Woidgarten )

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  3. Wunderschön ist deine riesige Akeleien Vielfalt, liebe Heidi.
    Am allerbesten gefällt mir die vorletzte, denn solche habe ich leider gar nicht in unserem Garten.

    Ganz lieben Dank für deinen Besuch bei mir. Ja, die Tulpe, die wie eine Rose aussieht, ist in jeder Hinsicht ein Glücksgriff gewesen! Noch immer trägt sie ihre riesigen Blüten, die erst jetzt langsam verwelken
    Herzliche Grüsse
    Gaby

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  4. Einfach zauberhaft schön. Die Akeleienblüten schweben so herrlich über dem Blattgrün. Ich mag sie sehr.
    Liebe Grüße
    Jo

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  5. Auch ich liebe Akeleien. Sie vagabundieren durch meinen ganzen Garten.
    Liebe Grüße
    Edith

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