9. April 2016

"Knospen-Explosions-Wetter" naht

Endlich, die Sonne scheint von einem strahlenden Himmel...
...nur die Temperaturen sollten sich noch etwas entwickeln...
 
 Nach sehr ergiebigem Regen hier bei uns im Saarland, dürfen wir jetzt hoffen...






 ...nur noch etwas mehr Wärme und die Blüten-Knospen  der Aronia-Beeren werden sich entfalten.




 Auch die Wildbienen sind jetzt fleißig unterwegs. Viele haben ihre neue Wohnung schon bezogen.




Hier kann man die Knospen einer wunderbaren dunkelroten "Krachkirsche" sehen. Kirschen frisch vom Baum - wunderbar! Ich bin gespannt, wie in diesem Jahr die Ernte ausfallen wird.




Und das sind die ersten Blättchen der Schisandra-Beere. In China wird sie Wu Wei Zi genannt, das bedeutet die Frucht der 5 Geschmäcker. Normalerweise ist sie süß, sauer, bitter, warm und salzig zugleich. Diese Beere kommt aus dem asiatischen Raum und gehört seit Jahrtausenden zur TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Man sagt ihr wahre Wunderdinge nach...

Ihr Wirkungsbereiche werden wie folgt benannt: Adaptogen (Erhöhung der Stressresistenz), Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Stärkung der Abwehrkräfte, Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit, dienen der Lebensverlängerung und der Blutzuckerregulierung, wirken gegen Hepatitis, bewirken eine Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels, helfen bei Husten
und Asthma.




 ...und hier konnte ich nicht mehr abwarten. Ich musste einfach etwas tun und so habe ich begonnen, den noch recht nassen Kompost zu sieben. Ging nicht so besonders gut, aber immerhin konnte ich schon zwei Beete damit bestücken...




Ich mag die kleinen Gänseblümchen sehr und hoffe, dass mein Mann beim Mähen kleine Inseln davon stehen läßt! Diese kleine Wiesenblume, die auch Maßliebchen oder Tausendschön genannt wird, wird in der Volksheilkunde gegen viele Beschwerden eingesetzt. Ich gebe sie immer in den Salat, das sieht schön aus und vor allem die Knospen schmecken herrlich nussig!

Auf dem Bild sind auch die Blätter des Scharbockskrauts zu sehen. Sein Name leitet sich von "Skorbut" ab, denn durch den hohen Gehalt an Vitamin C wurde es früher sehr häufig gegen diese Mangelerscheinung eingenommen. Man kann diese kleinen Blättchen auch heute noch in kleinen Mengen in Salaten, Kräuterquark oder auf dem Brot essen. Sie helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit und Vitamin C Mangel.
Die Blätter des Scharbockskrauts sollten jedoch nur vor der Blüte und nicht in grossen Mengen eingenommen werden. Sie enthalten eine kleine Menge giftige Scharfstoffe, die beim Aufblühen der gelb leuchten Blüten vermehrt vorhanden sind. Dann Finger weg!

Lasst es Euch gut gehen! 

Heidi





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